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Reinhard im Interview mit Hermann Rieger |
Liebe Fußballfreunde, wir freuen uns, dass wir unser Fanclub-Mitglied
Reinhard dazu gewinnen konnten, diese Kolumne regelmäßig mit Kommentaren zu
den Spieltagen zu füllen. Geballter Fußballsachverstand mit dem Herzen eines
HSV-Fans sind in ihm vereint. Wir freuen uns auf Reinhard’s Beiträge. Euer
Kreativ-Team |
21.08.2010
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Hamburger SV |
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Schalke 04 |

Die Kolumne zum Spiel: Alles offen
Endlich, endlich geht es wieder los. Wie zu jeder
Saison wird es wieder die Kritiker geben, die alles nur negativ sehen
wollen, aber auch die, die alles nur positiv sehen. Innerhalb einer Saison gibt
es zudem bei allen Mannschaften Phasen, in denen nicht viel läuft, aber auch
Phasen in denen alles super funktioniert. Klar, alle HSVer hoffen darauf, dass
die positive Phase deutlich überwiegt und unsere Mannschaft erfolgreich die
Saison abschließt. Wo aber kann man unsere Mannschaft einordnen? Die
Meisterschaft ist sicher zu hoch gegriffen. Die Champions League ist meiner
Meinung möglich, aber auf Grund der letzten beiden Jahre, in denen unsere
Mannschaft in der Entwicklung stehen geblieben ist, nicht unbedingt
wahrscheinlich. Die Europa League, muss aber diesmal wieder raus springen,
alles andere wäre eine Riesenenttäuschung. Gegen Schalke kann dafür schon ein
viel versprechender Anfang gemacht werden. In Bezug auf Neuverpflichtungen
haben die Schalker ja ganz schön geklotzt, aber so mancher (Real Madrid) hat
die Erfahrung machen müssen, mit Geld kann man nicht unbedingt Erfolge kaufen. Trotzdem
muss man Schalke mit zu den Titelaspiranten zählen. Da wir aber zu Hause
spielen, gibt es für mich keinen Favoriten. Alles ist offen.
Gutes Spiel und optimaler Start in die neue Saison. Nach
den Anfangsminuten, in denen der HSV die spielbestimmende Mannschaft war, hatte
Schalke etwa 30 Min. ein leichtes Übergewicht, ohne jedoch das Tor unserer
Mannschaft ernsthaft zu gefährden. Erst in der 29 min. musste Frank Rost mit
einer tollen Fußabwehr sein ganzes Können zeigen. Danach nahm unsere Mannschaft
das Spiel mehr und mehr in die Hand und hatte bis zur Halbzeit 4-5 gute
Möglichkeiten. Einmal musste die Latte nach einem Freistoß von
van Nistelrooy die Schalker vor einem Rückstand
retten. Nach der Pause ging es zunächst so weiter und schon in der 46 min.
gelang uns endlich der Führungstreffer, natürlich von „van the man“. Nachdem
Höwedes in der 60. Min. mit einer Ampelkarte vom Platz flog, erspielte sich der
HSV in Überzahl viele Chancen, die leider nicht genutzt wurden. Erst Mitte der
2. Hälfte konnte Schalke das Spiel wieder einigermaßen offen gestalten, ohne
jedoch ernsthaft für Gefahr vor unserem Tor zu sorgen. Eine Standardsituation brachte
dann den für sie glücklichen Ausgleich in der 80.Min. Aber schon 3 min. später
schlug Ruud v. Nistelrooy erneut zu, zum 2:1 Endstand. In den Medien
wurde die Schalker Abwehr, letzte Saison noch die beste der Liga, stark
kritisiert. Man sollte aber bei aller Journalismusnörgelei nicht vergessen,
dass sie nicht gegen Senfgurken von Kühne gespielt haben, sondern gegen
Topangreifer wie van Nistelrooy, Petric sowie unsere Supertechniker Elia und
Pitroipa. Dieser Angriff kann an guten Tagen jede Abwehr der Welt alt aussehen
lassen. Meiner Meinung waren die Schalker auch von Felix Magath schlecht
eingestellt. Wenn möglich gingen sie mit 3 Mann auf unseren ballführenden
Spieler und dadurch entstanden immer wieder Lücken, wenn der HSV sich
durchsetzen konnte. Auch wenn die Spielanteile und der Ballbesitz etwa ausgeglichen
waren, auf Grund der vielen heraus gespielten Chancen war der Sieg unserer
Mannschaft vollauf verdient und hätte eigentlich noch klarer ausfallen müssen.
↑ Saison 2010/2011
↑ 
08.05.2010
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SV Werder Bremen |
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Hamburger SV |

Die Kolumne zum Spiel:
Besuch bei der TO Bremen zum
Auswärtsspiel
Mit einem TO-Trupp ging es auch diesmal wieder zum
Bundesliga-Finale nach Bremen. Und auch diesmal besuchten wir vor dem Spiel
traditionell den christlichen Werder-Fanclub Totale Offensive.
Den gemeinsamen Gottesdienst feierten wir diesmal in
zentraler Lage in der St. Martinikirche, die einen Steinwurf von der Weser
liegt. In Anbetracht der Konkurrenzsituation um den Thron im Norden bedachten
wir die biblische Geschichte um David und Jonathan. Beide waren ebenfalls
Konkurrenten – auf die Thronfolge von König Saul. Obwohl David das Leben von
König Saul rettete, wollte der König David töten lassen. Nur weil der
Königssohn Jonathan in eindrucksvoller Weise Partei für David ergriff, ließ
sich Saul umstimmen. Obwohl Jonathan und David weiterhin Konkurrenten um den
Königsthron blieben, wurden sie gute Freunde.
Ziel der deutschlandweiten christlichen Fanclubs der
Totalen Offensive ist es ebenfalls, Hass, Gewalt und Feindbilder unter den Fans
abzubauen und sich wieder auf den sportlichen Wettbewerb zu konzentrieren, bei
dem jede Fanszene ihre Mannschaft begeistert anfeuert und aus Liebe zum Verein
bedingungslos zu ihr steht. Insofern passte die Bibelstelle sehr gut.
Nach unserem Treffen in der Kirche machten wir noch ein
kleines Fotoshooting mit den beiden TO-Bannern auf dem Vorplatz, bevor wir
entlang der Weser zum Stadion gingen. Das Spiel war eines der besten HSV-Spiele
in der Rückrunde. Für beide Mannschaften ging es um internationale Plätze.
Beherzt ging der HSV in die Begegnung und erspielte
sich sehr gute Chancen. Auch wenn Werder in der 2. Halbzeit besser wurde, war
der späte Ausgleich in der 82. Minuten zum 1:1 durch van Nistelrooy mehr als
verdient. 
Besonders schön war, dass die beiden TO-Banner in
jeder Kurve des Stadions gut zu sehen waren. Zwar hat es für die Europa League
diesmal nicht gereicht, aber der HSV konnte erhobenen Hauptes die Heimreise
antreten.
(Torsten Hüner)
25.04.2010
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TSG Hoffenheim |
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Hamburger SV |
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Die Kolumne zum Spiel:
Zu Besuch bei der TO Hoffenheim
Schon am Sonnabendmorgen fuhren wir zu sechst von der
TO Hamburg nach Sinsheim, in Hoffenheim hält nur die S-Bahn. Peter Wiebe,
Vorsitzender der TO Hoffenheim, erwartete uns schon am Bahnhof und brachte uns
zu unserer Unterkunft in der FriedensHERRberge in Ittlingen, etwa 10 km von
Sinsheim.
Dort war übrigens schon vor Gründung der TO
Hoffenheim, die TO Berlin zu Gast. Nach dem Einchecken machten wir uns auf den
Weg ins ca. 30 km entfernte Heidelberg. Auch wenn Heidelberg eine schöne Stadt
ist, hatten wir doch alle unser Herz an Hamburg verloren. Was macht man in
einer Stadt, die keine Bundesliga zu bieten hat? Man schaut sich das Schloss
an, schließlich gibt es da ja auch Tore zusehen. Mit der Heidelberger Bergbahn
fuhren wir nach oben und dort gab es nicht nur das Schloss zu bewundern,
sondern auch einen wunderschönen Blick auf die Stadt und ihre Umbebung.
Irgendwie verlief die Zeit wie im Fluge und nachdem wir noch in der
Heidelberger Altstadt essen waren, fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft. 
Am Sonntag nahmen wir am Gottesdienst der FEG Hoffenheim
teil, vorab gesagt: die beste Veranstaltung des Tages. Die Gemeinde liegt
direkt neben dem alten Trainingscenter der TSG, das jetzt vom Nachwuchs genutzt
wird.
Gut gestärkt, das brauchte man bei diesem Spiel auch,
ging es dann zum Stadion. Bei tollem Wetter fand auch eine Veranstaltung auf
dem Rasen der Arena statt, mehr verrate ich aber nicht. Nach Veranstaltungsende
wurde ich von einigen netten Menschen der Umgebung getröstet und man wünschte
unserer Mannschaft für das Halbfinalspiel gegen Fulham alles Gute. Enttäuscht
und müde kamen wir kurz nach Mitternacht wieder in unsere Herzensstadt Hamburg
an.
21.03.2010
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Hamburger SV |
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Schalke 04 |
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Die Kolumne zum Spiel:
Wieder mal nach dem Motto: Bloß
nicht den Anschluss verlieren!
In dieser Saison befanden wir uns bereits einige Male
in solcher Situation. Bisher haben wir diese immer gut überstanden. Jetzt gegen
Schalke wird es aber wesentlich schwerer. Schalke hat sich unter Felix Magath
sehr gut entwickelt, ist Zweiter in der Liga mit Meisterschaftsambitionen. Ging
es im Hinspiel für sie noch um einen Europa League Platz, geht es nun um die
Meisterschaft. Bevor die Bayern den Titel holen, bin ich fast geneigt zusagen,
gebt die Punkte Schalke. Dieses geht natürlich nicht:
- Es ist unsportlich
- Wir brauchen die Punkte aus dem oben genannten
Grund selbst.
Unsere Mannschaft trat in den letzten Spielen sehr
unterschiedlich auf, nach einem guten Spiel gegen Anderlecht folgte eine
miserable 2. Halbzeit gegen Leverkusen. Auch in Anderlecht erlebten wir ein
Wechselbad der HSV-Gefühle. Was kommt heute? Unsere Mannschaft ist in der Lage,
jeden Gegner zu schlagen, nur tun Sie es auch?
Wieder mal weiß man nicht, ob wir jubeln oder weinen
sollen? In Halbzeit 1 spielten beide Mannschaften stark sicherheitsbetont,
wobei die Schalker leichte Vorteile hatten. Der Ball lief zwar ganz gut durch
die Reihen beider Mannschaften, vor dem gegnerischen Tor ereignete sich aber nur
wenig. So war das 1:0 für uns auch mehr ein Zufallstreffer. Trochowskis
Flatterfreistoß konnte Neuer nur abklatschen und van Nistelrooy war mit der
Hacke zur Stelle. Nach der Pause wurde das Spiel dann munterer. Nach ca. 1
Stunde gelang den Schalkern der Ausgleich, und etwas später sogar die Führung,
durch einen Foulelfmeter. Zu diesem Zeitpunkt sah es gar nicht gut für unsere
Mannschaft aus, aber dem eingewechselten Pitroipa gelang dann doch der
Ausgleich. Nun wurde es bis zum Schlusspfiff noch richtig spannend. Beide
wollten nun doch unbedingt gewinnen und hatten auch die Chancen dazu. Am Ende
blieb es aber beim 2:2, zumindest für diesen Spieltag zu wenig. Schalke hätte
mit einem Sieg Tabellenführer werden können, wir hätten den so wichtigen 5.
Platz behalten. In den nächsten Spielen sind aber unbedingt wieder Siege
erforderlich, damit Platz 5 wieder erreicht wird.
17.10.2009
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Hamburger SV |
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Bayer |

Die Kolumne zum Spiel: Bis jetzt,
das Spiel der Saison!
Der Erste
gegen den Zweiten ergibt eigentlich
ein Topspiel. Bisher war unser letztes Heimspiel gegen Bayern das Highlight,
aber die aktuelle Tabelle sagt uns etwas anderes. Bayer hat, wie auch letztes
Jahr, eine junge hungrige Mannschaft. Letztes Jahr sind sie in der Rückrunde
eingeknickt (ihre Heimspiele mussten sie aber auch wg. Stadionumbau in
Düsseldorf austragen), aber inzwischen sind auch sie 1 Jahr gereift. Es wird
also nicht einfach werden, gerade wegen unserer Stürmermiesere. Solche
Situationen zeigen aber auch die Charakterstärke einer Mannschaft auf. Äußerst
positiv bewerte ich, dass Verhalten unseres Trainers: Nicht gleich, wie üblich,
nach neuen Stürmern zu schreien, sondern dem vorhandenen Aufgebot zu vertrauen.
Er schickt Leute nach Hause, die 4 Monate nicht gespielt haben und uns mit
Sicherheit nicht weiter helfen können. Mit entsprechendem Wollen und dem
nötigen Einsatz aller kann unser Sturmproblem auch gegen Leverkusen überbrückt
werden. Vielleicht nutzt sogar der eine oder andere junge Spieler die Chance und
entwickelt sich zu einem echten Leistungsträger. Obwohl es sehr schwer wird,
können wir die Punkte hier behalten.
Leichte Enttäuschung in der HSH Nordbank Arena. Zwar
ist das 0:0 gegen Leverkusen keine Schande, aber man hat nicht genug getan, um
das Spiel für sich zu entscheiden. Das Spiel wurde von beiden Mannschaften
größtenteils von dem aus München bekannten Rasenschach geprägt. In München mag
man damit zufrieden sein, aber wir wollen von unserer Mannschaft schon Fußball
sehen. Leverkusen stand sehr tief und war 80 Minuten darauf bedacht, unser
Spiel zu zerstören. Der HSV hatte Probleme, Berg, Arslan und Torun in Aktion zu
bringen und unser junger Sturm konnte diesmal aus eigener Kraft nicht für die
nötige Gefahr im gegnerischen Strafraum sorgen. Der Nachwuchs kann sich aber
auch nur gesund entwickeln und kräftig werden, wenn er gut gefüttert wird.
Zumindest Elia merkte man an, dass er drei Tage zuvor 50 Stunden Flugzeit zum
holländischen Freundschaftsspiel in Australien in den Knochen hatte. Die Spritzigkeit
fehlte. Im gesamten Spiel gab es nur 3 Torchancen, wovon Torun die größte
vergab, als er freistehend einen gegnerischen Abwehrspieler kurz vor der
Torlinie unglücklich anschoss. Schade, dass sich Leverkusen lange Zeit so sehr
auf die Defensive konzentrierte. In den letzten Minuten kam schließlich auch
Bayer noch zu 2 Möglichkeiten, aber auch wir haben einen exzellenten Torwart.
Insgesamt entspricht das 0:0 dem Spielverlauf, hat uns aber 2 wichtige Punkte
gekostet.
06.08.2009

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Hamburger SV |
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Die Kolumne zum Spiel:
1. Pflichtspiel zu Hause nur mit
Testspielcharakter
Sehnsüchtig warten sicher alle HSVer auf das erste
Pflichtspiel in unserer Arena. Nach dem 4:0 in Randers kann dieses Spiel jedoch
nur noch als weiteres Testspiel betrachtet werden. Ich hoffe, dass unser neuer
Trainer mehr Mut und Vertrauen zu den Spielern hat, die nicht unbedingt zur
Stammbesetzung zählen, als sein Vorgänger im Spiel gegen Nijmegen. Da wir wohl
kaum zu Hause gegen Randers 0:4 verlieren werden, im Notfall inzwischen aber
auch im Elfmeterschießen bestehen können, siehe Düsseldorf, hat ein Einsatz
etlicher Reservisten folgende Vorteile:
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Junge Spieler
bekommen mehr Spielpraxis
-
Da wir alle
wiederum auf eine lange Saison mit vielen Spielen hoffen, kann das
Stammpersonal schon jetzt etwas geschont werden
-
Für uns
Zuschauer wird das Spiel etwas interessanter, da unsere Spieler aus dem 2.
Glied sich sicherlich mehr reinhängen werden als unser Stammpersonal, das
verständlicherweise nur noch das Nötigste tun wird.
Weiter kommen werden wir auf jeden Fall, dazu sind
die Dänen einfach zu schwach.
Bruno Labbadia hat also auch dieses Spiel als
Testspiel gesehen und nur wenige von der Stammelf eingesetzt. So war ich auch
nicht so sehr über die Niederlage enttäuscht, obwohl gegen diese dänische
Mannschaft eigentlich ein Sieg hätte heraus springen müssen. Leider haben
unsere jungen Spieler aus dem 2. Glied, bis auf Hesl, die Chance nicht genutzt,
sich mehr in den Vordergrund zu spielen. Dies war für mich die eigentliche
Enttäuschung. Hinzu kommt für mich aber auch das Verhalten der selbsternannten
„besten Fans der Liga“. Warum pfeifen sie die jungen Spieler (Ben-Hatira und
Torun) aus, wenn es bei ihnen nicht so läuft? Gerade sie brauchen in solchen
Situationen Unterstützung und nicht Pfiffe. In England hätte es so was sicher
nicht gegeben. Zu unseren beiden Neuen gibt es zu bemerken: Berg war deutlich
anzumerken, er hat noch nicht die erforderliche Fitness erreicht und es fehlt
Ihm noch an der Bindung. Rozehnal ist zwar schon etwas weiter, aber auch er
muss sich noch an sein neues Umfeld gewöhnen bis er ein echter Leistungsträger
ist. Die Dänen mit ihren bescheidenen Mitteln, waren in diesem Spiel nur
bemüht, ein gutes Ergebnis zu erreichen. Das haben Sie allerdings geschafft,
wohl mehr als sie zu träumen gewagt haben. Für uns darf es nur eins geben,
abhaken und auf das nächste Spiel konzentrieren. Wir sind insgesamt gesehen
locker weiter gekommen und nur das zählt.
↑ Saison 2009/2010
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15.03.2009
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Hamburger SV |
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Energie Cottbus |

Die Kolumne zum Spiel: Bloß nicht weiter absacken
Nachdem wir innerhalb von 2 Spieltagen vom Platz an
der Sonne auf den 5. Platz abgerutscht sind, müssen wir aufpassen, dass es jetzt
nicht noch weiter nach unten geht. Wie schnell so etwas in dieser Saison
passieren kann, zeigt uns aktuell Bayer Leverkusen. Die Gefahr, die
Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb zu verpassen, ist groß. In
der Hinrunde hatten wir schon mal eine ähnliche Situation, sind jedoch schnell
wieder da heraus gekommen. Ich hoffe, dass es diesmal wieder so wird. Dazu ist
allerdings ein Sieg gegen Cottbus erforderlich, auch wenn es nicht einfach
wird. Sie holen sich die nötigen Punkte gegen den Abstieg fast immer auswärts,
meistens durch unattraktiven Mauerfußball. Obwohl wir uns gegen solche
Mannschaften, insbesondere gegen Cottbus, oft schwer getan haben, müssen wir
damit fertig werden. Außerdem werden sie nicht immer mit einem Torwart gegen
uns spielen, der uns, wie Tremmel vor einem Jahr, mit unzähligen Glanzparaden
fast zur Verzweiflung brachte. Ich halte es gerade gegen solche Gegner wie
Cottbus für besonders wichtig, möglichst schnell das 1:0 zu erzielen, damit bei
ihnen gar nicht erst Selbstbewusstsein aufkommt.
Wie erwartet:
Nicht schön,
aber die Punkte sind im Sack und das allein zählt. Cottbus begann sehr
defensiv. Oft waren sie mit 10 Mann um ihren Strafraum versammelt und
beschränkten sich auf Konter. Unsere Mannschaft begann offensivstark, dann
plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, weil der HSV sich bei der
massiven Abwehr nicht richtig durchsetzen konnte. Schließlich
erzielte Olic mit einem sehenswerten Flugkopfball ins linke untere Eck aber
doch das wichtige und verdiente 1:0. Und kurze Zeit später baute der HSV seine
Führung sogar auf 2:0 aus.
Wie Trochowski
den Freistoß direkt rein machte, war beeindruckend. Statt der geplanten Flanke
vors Tor, die sicher auch Tremmel erwartete, hat er sich wohl im Bruchteil
einer Sekunde umentschieden und verwandelte mit einem stark angeschnittenen
Ball am verblüfften Tremmel vorbei direkt ins Tor. Damit war das Spiel
gelaufen. Cottbus musste nun mehr machen und sie versuchten es auch. Ihre erste
gefährliche Szene vor unserem Tor hatten Sie in der 55. Minute, danach noch
drei bis vier gute Möglichkeiten, aber nicht zwingend genug. Unsere Mannschaft
wollte dieses Spiel nur noch einigermaßen über die Runden schaukeln.
Schließlich geht es am Donnerstag zum wichtigen UEFA–Cup-Rückspiel nach Istanbul.

12.03.2009

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Hamburger SV |
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Galatasaray Istanbul |
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Die Kolumne zum Spiel: Schaffen wir diesmal das Viertelfinale?
Die letzten beiden Bundesligaspiele gegen Wolfsburg
und Mönchengladbach lassen zwar Zweifel aufkommen, ob wir das Viertelfinale
erreichen können, aber jede Mannschaft hat während einer Saison Höhen und
Tiefen. Das momentane Tief hat sicher mit den Kraft sparenden Spielen der
letzten Zeit zu tun. Nijmegen und auch Wehen gaben dazu auch Anlass, aber heute
muss damit Schluss sein. Galatasaray ist zwar in dieser Saison auch nicht
unbedingt das gelbe vom Ei. In der türkischen Liga stehen sie nur auf Platz 5.
Allerdings, nachdem Sie das deutsche Trainertalent Michael Skibbe nach einer
5:2 Heimniederlage gegen den Tabellenvorletzten gefeuert haben, geht es wieder
aufwärts. Spielt heute unsere Mannschaft wieder von Beginn an volle Pulle, dann
wird es auch mit einem Sieg klappen.
Zunächst war ich enttäuscht, ca. 15 000
Galatasaray-Fans in unserem Stadion, obwohl nur 2.900 Karten nach Istanbul
gingen. Etliche so genannte HSVer (Mitglieder) haben wohl ihr Vorkaufsrecht
genutzt, um die Karten mit entsprechendem Aufpreis weiter zu verkaufen. Für
mich ist das Verrat am eigenen Verein, vom vermeintlichen Schwarzhandel ganz zu
schweigen. Das Spiel begann zunächst ohne große Höhepunkte, beide Mannschaften
spielten äußert vorsichtig. Die Türken zeigten dabei allerdings das etwas
gepflegtere technische Spiel. Erst in der 27 Minute gab es den ersten
Höhepunkt: Trochowski zog vom 16er ab, aber der türkische Torwart konnte den
Ball gerade noch von der Linie kratzen. Dann war Petric frei durch, scheiterte
aber ebenfalls am Torwart. Dazwischen allerdings das bittere 1:0 für
Galatasaray. In der zweiten Halbzeit nahm unsere Mannschaft dann endlich Fahrt
auf und kam schon in der 49. Minute zum Ausgleich. Nachdem die Türken sich
durch eine Notbremse selbst auf 10 Mann reduzierten, war von ihnen kaum noch
was zu sehen. Unsere Mannschaft bestimmte nun klar das Spiel, leider wurden
dabei einige gute Torchancen zum Sieg vergeben. Trotz der nun nicht optimalen
Ausgangsposition für das Rückspiel, sehe ich gute Möglichkeiten, die nächste
Runde zu erreichen. Ein Unentschieden müsste locker drin sein. Allerdings gibt
es ein kleines Problem, das Unentschieden darf nicht 0:0 lauten.
04.03.2009

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Hamburger SV |
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SV Wehen |

Die Kolumne zum Spiel: Gegen den Zweitligisten ins
Halbfinale?
Jeder Verein wünschte sich vor der Auslosung des
Viertelfinals den SV Wehen Wiesbaden. Nachdem Leverkusen gezogen wurde, waren
nur noch drei Vereine in der Verlosung:
Bayern, der HSV und Wehen. Insofern hatten wir mit
dem Heimspiel gegen den Zweitligisten doppeltes Glück. Auch wenn das letzte
Bundesligaspiel vor drei Tagen gegen Wolfsburg verloren ging, dürfte diesmal
nichts anbrennen. Gegen das Schlusslicht der 2. Liga wäre alles andere als ein
Sieg eine handfeste Blamage.
Das Spiel lief wie erwartet. Der HSV startete
konzentriert und lauffreudig. Wir erspielten uns zahlreiche gute Chancen, von
denen Petric in der 17. Min. eine der ersten zum 1:0 nutze. Fortan setzte sich
der Einbahnstraßen-Fußball des HSV fort. In der 37. Min. fiel wiederum durch
Petric das 2:0. Wehen kam in der ersten Halbzeit nur einmal ernsthaft vor unser
Tor.
Nachdem Petric
und Olic einige Großchancen Anfang der 2. Hälfte vergaben, schaltete der HSV
mehrere Gänge in den Sparmodus zurück. Dadurch kam, was kommen musste. Wehen
traute sich mehr zu und kam zu einigen Möglichkeiten. Durch einen abgefälschten
20-Meter-Weitschuss in der 85. Min. fiel der Anschlusstreffer, bei dem Rost
nicht gut aussah. Zu weiteren Torchancen kam Wehen nicht mehr, so dass der HSV
mit seinem 100. Sieg im DFB-Pokal
nach 12 Jahren wieder einmal ins Habfinale einzog.
01.03.2009
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Hamburger SV |
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VfL Wolfsburg |
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Die Kolumne zum Spiel: Endlich Konstanz?
Nachdem das Spiel gegen Nijmegen ohne großen Aufwand erledigt
wurde, wird es gegen Wolfsburg wieder ernst. Gerade gegen die Wölfe haben wir
uns oft sehr schwer getan und nur wenige Spiele gewinnen können. Diesmal treten
wir gegen Wolfsburg als Tabellenführer an und das soll auch nach dem Spiel so
bleiben. Zuletzt gab es bei uns öfters Einbrüche und wir wurden immer wieder
zurückgeworfen, wenn es darauf ankam. Es fehlte einfach die Konstanz, um ganz
oben zu bleiben. Ich hoffe, dass es diesmal anders wird. Den 1. Schritt dazu
haben wir schon mit den 3 Punkten gegen Leverkusen gemacht. Wenn uns das heute
erneut gelingt, haben wir eine gute Voraussetzung geschaffen, um auch am Ende
ganz oben zu stehen. 
Zwei Dinge haben nach diesem Spiel weiterhin Bestand:
1) Wir haben immer noch Probleme mit den
Wolfsburgern. Ich möchte zwar nicht von einem
Angstgegner
sprechen, aber sie gewinnen öfters gegen uns, als wir gegen sie bzw. andere
gegen
uns, dazu
zählen auch die Bayern.
2) Die Konstanz bleibt weiterhin unser Problem.
Allerdings hatten die Wölfe auch eine gute Leistung
geboten und waren taktisch von Felix Magath optimal eingestellt. Schon in
unserer Hälfte praktizierten sie Vorchecking und unsere Mannschaft konnte ihr
Spiel nie so richtig aufziehen. Sicher hatten sie auch das nötige Glück: der
dumme unnötige Elfer und der Konter zum 2:0. Dadurch bekamen sie schon früh die
nötige Sicherheit, um ihr Spiel bis zum Schuss ohne große Probleme
durchzuziehen. Zudem schied schon recht früh Guy Demel mit einer
Oberschenkelverletzung aus. Wir hatten zwar auch einige gute Chancen, aber wenn
man etwas erzwingen will, geht es meisten daneben, Erst in der 73. Minute
gelang Guerrero der Anschlusstreffer. Bevor wir richtig zur Attacke blasen
konnten, hatte Wolfsburg den 2-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Insgesamt
gesehen hatten sie den Sieg verdient. Nach der Niederlage in Wolfsburg gab es
in dieser Saison den ersten Einbruch. Ich hoffe, dass uns das jetzt nicht
wieder passiert.
26.02.2009

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Hamburger SV |
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NEC |

Die Kolumne zum Spiel: 0:4? – Nicht mal gegen unsere Zweite!
Ohne überheblich zu sein, diese Runde müsste gegessen
sein. Ich hoffe nur, dass unser Trainer in diesem Spiel nicht zu große
Sicherheitsbedenken hat, um Spieler einzusetzen, die sonst nicht so zum Zuge
kommen. Dies hat den Vorteil, dass unsere Stammspieler, insbesondere die
Nationalspieler, mal pausieren könnten, ohne dass wir Schlimmeres befürchten
müssen. Des Weiteren können die anderen in einem Pflichtspiel beweisen, was in
Ihnen steckt. Training bzw. Einsätze in Freundschaftsspielen und Kurzeinsätze
sind meiner Meinung nach wenig aussagekräftig. Für uns Zuschauer würde zudem
das Spiel, das immerhin das
100. UEFA-Cup-Spiel für unseren HSV ist, etwas
interessanter verlaufen als das Hinspiel. Also Martin: Nur Mut gegen Deine
Landsleute, denn diese würden selbst gegen unsere Zweite den 3:0 Rückstand
nicht mehr aufholen.
So ganz hat sich Martin Jol nicht getraut, die
Stammkräfte draußen zulassen. Zwar wurden Trochowski und für je eine Halbzeit
Alex Silva und
Jansen geschont, aber alle anderen mussten ran.
Nijmegen setzte gleich alles auf eine Karte und begann mit 3 Angreifern. Mit
taktischem Geplänkel hätten sie sich selbst auch um den allerletzten Versuch
gebracht, das 3:0 doch noch aufzuholen. Das schnelle 1:0 durch Olic machte
ihnen jedoch auch die letzten Hoffnungen zunichte. Unsere Mannschaft
beherrschte von nun an locker Spiel und den Gegner und hätte eigentlich auf
Grund der Chancen noch 3 – 4 Tore machen müssen. Allerdings hatten auch die
Holländer die eine oder andere Möglichkeit. Nach der Pause schaltete unsere
Mannschaft deutlich einen oder sogar zwei Gänge zurück und so gab es nur noch
wenige Höhepunkte. Einer davon waren sicherlich die wechselseitigen Fangesänge
zwischen den Nijmegen- und unseren Fans. Solche
Aktionen verbinden und lassen gar nicht erst Aggression bzw. Feindschaft
zwischen den Fangruppen aufkommen. Mit Rincon, den sicherlich noch keiner
kannte, haben wir einen guten Fang gemacht. Er kann nicht nur Fußball spielen,
sondern scheut auch keinen
Zweikampf. Für einen Südamerikaner nicht immer ganz selbstverständlich. Ich
glaube, wenn er sich erstmal richtig eingelebt hat, können wir noch viel Freude
an ihm haben. Insgesamt können wir HSVer, abgesehen vom Wetter, mit diesem
Abend zufrieden sein – das Achtelfinale gegen Galatasaray Istanbul ist
erreicht.
15.02.2009
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Hamburger SV |
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Arminia Bielefeld |

Die Kolumne zum Spiel: Bloß nicht weiteren Boden verlieren!
Begeisterung nach dem Bayern Spiel, Enttäuschung nach
dem Karlsruhe Spiel, was kommt jetzt? Gegen Karlsruhe waren eigentlich 3 Punkte
Pflicht, mindestens aber 1 Punkt, 2:0 geführt und dann doch noch in der
Nachspielzeit verloren. Verschenkte Punkte gegen einen Gegner, der zuletzt kaum
was geholt hatte. Wieder einmal hat es sich gezeigt: Wenn die Chance da ist,
sich oben festzusetzen, sind wir oft nicht immer ganz auf der Höhe. Es fehlt
uns leider noch an Konstanz, die uns auf Dauer ganz oben mitspielen lässt.
Zuhause gegen Bielefeld sind ebenfalls 3 Punkte Pflicht, um weiterhin Kontakt
zu Platz 1 zu halten. Allerdings ist Achtung geboten:
Bielefeld hat in diesem Jahr mehr Punkte als wir
geholt, und dass obwohl sie mit Bremen und Berlin nicht gerade leichte Gegner
hatten. Wir müssen sehr aufpassen, damit uns nicht das gleiche wie Werder
passiert. Sicher werden die Bielefelder gestärkt und mit dem nötigen
Selbstbewusstsein anreisen. Trotzdem, wir hatten schon in Bielefeld 3 Punkte
geholt, und dieses sollte uns auch zu Hause gelingen.
Es hat sicher schon schönere Spiele unserer
Mannschaft gegeben. Trotzdem glaube ich, dass die meisten HSVer
zufrieden nach Hause gefahren sind. Gerade gegen Mannschaften, die gegen den
Abstieg spielen, ist es oft sehr schwer zu glänzen. Es sei denn, es gelingen
schnell 1 oder 2 Tore. Wir hatten zwar das Spiel von Beginn an fest im Griff,
aber gute Tormöglichkeiten ließen auf sich warten. Im Gegenteil, die erste gute
Chance hatten die Bielefelder in der 24 Min., aber
Er war Trochowskis 1. Freistoßtor beim HSV. Die
Weichen waren auf Sieg gestellt. Dieser Sieg geriet aber durch eine Dummheit
von Alex Silva in der 2. Halbzeit noch mal in Gefahr. Wiederum bewahrte uns
30.01.2009
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Hamburger SV |
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Bayern München |

Die Kolumne zum Spiel: Gegen München (2)
Auch diesmal bedeutet die Zahl in der Klammer nicht die
Reihenfolge im Münchner Fußball, sondern nur unser 2. Spiel gegen eine Münchner
Mannschaft in diesem Jahr. Auch diesmal, so hoffe ich, werden wir am Ende als
Sieger gegen eine Münchner Mannschaft vom Platz gehen. Im Hinspiel wäre dies
schon möglich gewesen, aber leider hatte der Schiedsrichter einen Witz-Elfmeter
gegen uns gegeben und wir mussten ein 2:0 Rückstand aufholen. Dies hatten wir
bekanntlich auch geschafft, zwar auch mit einem Witz-Elfmeter für uns, aber es
kostet schon sehr viel Kraft, solch einen Rückstand aufzuholen. Ein Sieg wäre
ohne die beiden Elfmeter sicher möglich gewesen. Ich hoffe, dass der Schiri
diesmal keine Witze macht. Dann haben wir zu Hause eine reale Chance, 3 Punkte
gegen die Bayern zu holen. Auch wenn uns Uli Hoeneß dann nach Bremen – Dortmund
– Leverkusen – Schalke und Hoffenheim zum Bayernfeind Nr.1 erklären wird.
Am Spieltag wurde unser TO-Mitglied Lothar 60 Jahre
alt. Seinen Geburtstag ließ er natürlich im Stadion ausklingen. Von uns erhielt
er zur Feier des Tages vor dem Spiel einen TO-Schal und die Mannschaft
überreichte ihm 3 Punkte auf der Geburtstagstorte.
Optimaler Start also ins neue Jahr und gleichzeitig
die Münchner Woche bestens überstanden. Hatten wir uns am Dienstag die
Hosenträger geholt, so gab es diesmal die dazu gehörige Lederhose. Unsere
Mannschaft zeigte in den kompletten 90 Min. ein tolles Spiel, geprägt vom
absoluten Willen und vollen Einsatz. Mit diesen beiden Komponenten wurden auch
die leichten spielerischen Vorteile, die die Bayern in Deutschland nun mal
haben, mehr als ausgeglichen. Besonders fiel mir Trochowski auf, der noch nie
so gekämpft und Zweikämpfe gesucht hatte wie diesmal. Schade, dass sein Schuss
zu Beginn des Spieles nur am linken Pfosten landete. Schön, dass es dann vor
der Pause doch noch mit dem 1:0 geklappt hat.
Da Olic gesperrt war, war es nicht überraschend, dass
der Torschütze Petric hieß. In der zweiten Hälfte versuchten die Bayern, mehr
dagegen zu halten und machten ebenso Dampf. Einige Male (ca. 4-5x) sah es nach
dem Ausgleich aus, aber mit Glück und Geschick konnten wir das verhindern. Aber
auch uns gab es noch in Hälfte 2, und auch wir hatten 4 sehr gute Möglichkeiten
zum 2:0. Einmal war es wiederum der Pfosten, diesmal durch Petric, der die
Bayern schon zu Beginn der 2. Halbzeit vor dem K.O. rettete. Dieses Spiel hatte es in sich und war an
Dramatik und Spannung kaum zu überbieten. Zumindest für eine Nacht sind wir TABELLENFÜHRER. Ich war noch lange
ziemlich aufgewühlt und konnte kaum schlafen. Erst im Laufe des Sonnabendvormittags
kam ich wieder auf Normalniveau zurück. Ich denke, vielen anderen HSVern ging
es ähnlich.
27.01.2009

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Hamburger SV |
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1860 München |

Die Kolumne zum Spiel: Gegen München (1)
Erstes Pflichtspiel im neuen Jahr. Die (1) bedeutet
in diesem Fall nicht die Nr. 1 in München. Schade, denn die 60ger sind mir
wesentlich sympathischer als die Bayern. Ich würde mich sehr darüber freuen,
wenn sie eines Tages an den Bayern vorbei ziehen könnten. Jetzt zählt aber
nicht Sympathie, sondern es ist Pokal und wir wollen unbedingt eine Runde
weiter. Im Pokal wird es wahrscheinlich am einfachsten sein, in diesem Jahr
einen Titel zu holen. Auch wenn die 60ger nur Zweitligist sind, schlechter als
Aston Villa werden sie sich in unserer Arena nicht präsentieren. Deshalb gilt
es auch in diesem Spiel für unsere Mannschaft, volle Konzentration und vollen
Einsatz bis die nächste Runde erreicht ist. Erst danach darf an die Bayern
gedacht werden. Für Ivica Olic beginnt leider seine Abschiedstournee vom besten
Verein der Welt. Aber so wie wir unseren Ivi kennen, haut er sich in der
Rückrunde für unseren HSV noch einmal richtig rein.
Wie erhofft gab es einem gelungenen Start ins neue
Jahr. Die Rasenheizung wurde rechtzeitig eingeschaltet und es konnte bei Temperaturen
um den Gefrierpunkt gespielt werden. Ich habe gehört, so etwas ist schon mal
vergessen worden und ein Spiel musste deshalb abgesagt werden, allerdings nicht
bei uns. Noch wichtiger ist aber, dass das Viertelfinale im Pokal erreicht
wurde. München 1860 hatte sich zwar während des ganzen Spiels nicht versteckt,
aber im Laufe der 90 Minuten wurde der Unterschied zwischen beiden Mannschaften immer
deutlicher. Die erste Chance, in der 7. Minute, hatten sogar die 60ger, danach
zeigten sie zwar weiterhin ein gefälliges Spiel im Mittelfeld, aber vor dem Tor
blieben sie recht harmlos. Unsere Mannschaft bekam das Spiel mit jeder Minute
besser in den Griff. Zunächst wurden unsere Chancen (27 min. / 28 min. / 40
min.) noch vergeben, aber in der 44 Min. fiel es dann doch. Unser erstes
Pflichtspieltor im Jahr 2009. Der Widerstand der 60ger war nun gebrochen und es
gab in der zweiten Halbzeit weitere gute Chancen und 2 weitere HSV-Tore. Der
Ehrentreffer der Löwen fiel zwar nur 1 Minute nach dem 3:0, aber der Sieg des
HSV geriet nicht ins Wanken. Auch wenn alle HSV-Tore durch Torwartfehler
zustande kamen, kann man insgesamt doch zufrieden sein. Ivica Olic war mit seinen drei Treffern einmal
mehr der Spieler des Tages. Schade nur, dass er in drei Tagen gegen die Bayern
gesperrt ist. Dieses Spiel war die richtige Vorbereitung auf das Bayern-Spiel
am Freitag. Unsere Mannschaft wurde schon ein Stück gefordert, musste sich aber
nicht voll verausgaben.
17.12.2008

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Hamburger SV |
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Aston Villa |

Die Kolumne zum Spiel: Zufrieden mit 2008? (Teil 2)
Nachdem man mit dem Erreichten in der Bundesliga 2008
zufrieden sein darf, geht es nun noch um die internationale Zufriedenheit. Unsere
Zielsetzung muss sein, wie auch unser 1. Vorsitzende Hoffmann ausgegeben hat,
ein Spitzenteam in Europa zu werden.
So etwas geht nicht von heute auf morgen, sondern
muss über einen gesunden Zeitraum wachsen. Rückschläge, die absolut normal
sind, müssen vernünftig verdaut werden. Auch dann, wenn die Medien es gern
hätten, darf nicht gleich der Trainer rausgeschmissen werden. Letzte Saison
sind wir im UEFA-Cup unter die letzten 16 gekommen, eine Runde weiter hätte es
gern sein dürfen. Diese Saison sollten es aber schon die letzten 8 sein. Mit
einem Sieg gegen Aston Villa, der sicher nicht einfacher wird als gegen Ajax,
würden wir wahrscheinlich wiederum den Gruppensieg
erreichen und ich denke damit darf man auch 2008 mit dem international
Erreichten zufrieden sein. Aston Villa schätze ich in etwa auf dem gleichen
Niveau wie unsere Mannschaft, aus diesem Grund erwarte ich ein interessantes
und ausgeglichenes Spiel, in dem die Tagesform bzw. etwas Glück entscheiden
wird.
Gewonnen ohne zu zittern, gut gespielt und
Gruppenerster geworden. Ich glaube auch international dürfen wir mit dem 2008
Erreichten zufrieden sein. Allerdings auf dem gleichen Niveau wie unsere
Mannschaft war dieser englische Knabenchor absolut nicht. Ohne größere
Anstrengung führte unsere Mannschaft schon zur Halbzeit hoch verdient mit 2:0.
Schade nur, dass kurz vor Habzeit Jansens Kracher an die Unterkante der Latte nicht ins
Tor ging. Nach der Halbzeit, insbesondere nach dem 3:0, nahm unsere Mannschaft
die Engländer nicht mehr so richtig ernst. Selbst unsere beiden noch ganz
jungen Außenverteidiger hatten Lust auf Hacke – Spitze und einige Zaubereien. Aus diesem Grund kam Aston Villa auch zu ihren
ersten Chancen, die bis auf den Anschlusstreffer zum 3:1 teilweise kläglich
vergeben wurden. Mann des Tages war Ivica Olic, der nach dem Führungstreffer
von Petric die beiden anderen HSV-Tore erzielte. Unsere Mannschaft
verabschiedet sich nun in die kurze Winterpause und ich hoffe, dass sie da
weiter macht wo sie 2008 aufgehört hat, nämlich mit 4 Siegen.
13.12.2008
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Hamburger SV |
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Eintr. |

Die Kolumne zum Spiel: Zufrieden mit 2008? (Teil 1)
Letztes Bundesligaspiel im Jahr 2008.
Kann man mit dem, was unsere Mannschaft gezeigt hat,
zufrieden sein? Für mich gibt es 2 Phasen, mit denen ich nicht zufrieden war.
Sicher wird es immer Spiele geben, die nicht so gut sind. Aber länger
anhaltende Phasen solcher Spiele müssen schnell beendet werden. Die 1. Phase
hatten wir von Ende Februar bis Mitte April. Diese hätte
uns fast die Teilnahme am UEFA – Cup gekostet. Die 2. Phase war von Mitte
Oktober bis Ende November (insbesondere die Spiele in Hoffenheim – Hannover –
Berlin), sie hat uns zu Platz 1 punktemäßig weit zurück geworfen. Zum Glück fand
unsere Mannschaft zur eigentlichen Stärke zurück und hat dadurch etliche Punkte
wieder aufgeholt. Auf Grund unserer Verstärkungen in der neuen Saison müssen
wir diesmal auch mehr erreichen als letzte Saison. Gelingt uns ein Sieg gegen
die Eintracht und die vor uns stehenden Mannschaften patzen, sind wir wieder
auf Tuchfühlung. Allerdings gewann die launische Diva vom Main letzte Woche 4:0
gegen Bochum und wird dadurch sicher neuen Auftrieb bekommen haben. Trotz dem
ein Sieg muss her.
Ja, ich denke, wir können zufrieden sein mit dem 4.
Platz, zumal wir auch nur noch 2 Punkte von Platz 1 entfernt sind. Dieser
Spieltag ist fast optimal gelaufen. Auch wenn das Spiel nicht unbedingt
Spitzenfußball war, am Ende gab es doch die 3 so wichtigen Punkte.
Bis zur 20. Minute hatten aber die Frankfurter
zunächst das Heft in die Hand genommen, ohne allerdings richtig gefährlich zu
werden. Als dann unsere Mannschaft mehr und mehr das Spiel in den Griff bekam,
gab es für uns auch die ersten Chancen. Alle 3 waren Kopfballchancen, die durch
Standardsituationen entstanden sind. Nach der Pause war unsere Mannschaft dann
doch eindeutig der Chef im Ring und folgerichtig das 1:0 durch Petric. Welch
ein Gewinn ist dieser Mann für uns. Die Frankfurter versuchten nun auch etwas
mehr zu tun, allerdings verloren sie dadurch etwas Ihre spielerische Linie. Das
sonstige Zittern zum Ende eines Spiels bei einer knappen Führung gab es nur
einmal, bei einer Doppelchance. Am Ende hatte Rost den Ball unter sich begraben
und damit waren die 3 Punkte sicher auf unserem Konto.
27.11.2008

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Hamburger SV |
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Ajax Amsterdam |
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Die Kolumne zum Spiel: Ajax ist zum putzen da
Mit diesem Slogan zogen vor einigen Jahren, beim
Viertelfinal-Rückspiel der Champions-League, Dortmunder Fans durch die
Innenstadt von Amsterdam. Leider, aus deutscher Sicht, ging dieses Spiel mit
2:1 für die Dortmunder verloren und sie waren damit ausgeschieden. Aus diesem
Grund wollen wir mit Ajax nicht putzen, sondern wir wollen sie verputzen.
Sollte uns das gelingen, ist die nächste Runde im UEFA – Cup so gut wie
erreicht. Ajax ist zwar zur Zeit keine absolute Topmannschaft in Europa, aber
sie sind wieder auf einem guten Weg. Nach anfänglichen Problemen in der
holländischen Liga haben sie sich davon erholt und sind wieder oben dran. Wir
sollten trotzdem in der Lage sein, Ajax zu verputzen. Wenn wir europäische
Spitze sein wollen, ist dies auch unbedingt erforderlich.
Leider haben wir Ajax nicht verputzt, sondern sie
uns. Das Spiel begann recht vielversprechend. Unsere Mannschaft machte Druck
und versuchte durch Pressing, schon in der gegnerischen Hälfte wieder an den
Ball zu gelangen. Ajax kam nur zu Kontern, die aber durch ihr Direktspiel nicht
ungefährlich waren. Eine Führung mit 1 oder 2 Toren für uns, wäre trotzdem
verdient gewesen. Nach der Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen. Der
unbedingte Wille, ein Tor zu erzielen, war abhanden gekommen. Es wurde sehr
deutlich, dass unsere Mannschaft Angst vor einem Gegentreffer hatte und nicht
mehr volles Risiko spielte. Dies ging zu Lasten unseres Angriffsspiel und es
gab bis auf einen Lattenknaller Mitte der 2. Halbzeit von Guerrero kaum noch
Gefahr für das Ajax-Tor. Ajax dagegen kam immer besser ins Spiel und nutzte
eine von mehreren Nachlässigkeiten zum Siegtreffer. Aufgrund der 2. Halbzeit
leider zum verdienten Siegestreffer. Ich bin zwar bei entsprechender Besetzung
ein absoluter Fan von Rotation, aber warum ausgerechnet bei solch einem Spiel
Neves, der mindestens 2 Monate nicht gespielt hatte, für Petric zum Einsatz
kam, bleibt mir völlig unverständlich. Nach dieser Niederlage müssen wir in
Prag gewinnen, um im UEFA-Cup eine Runde weiter zu kommen, denn Aston Villa im
letzten Spiel wird sicher nicht leichter als gegen Ajax.
23.11.2008
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Hamburger SV |
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SV Werder |

Die Kolumne zum Spiel: Diesmal kein Spitzenspiel
Meistens ist unser Spiel gegen Werder ein
Spitzenspiel. Diesmal ist es allerdings nur ein Nordderby, indem es für beide
Mannschaften nur darum geht, durch einen Sieg Kontakt zur Spitze zu halten.
Leider gab es bei einigen Spielen unserer Mannschaft zuletzt Nachlässigkeiten,
die innerhalb weniger Minuten oft zu 2-3 Gegentoren führten und die uns dann
wichtige Punkte kosteten. So auch bei Hertha BSC, wo 3 Minuten ausreichten und
schon wurde aus einer 1:0-Führung ein 2:1-Rückstand und somit wurde ein haushoch
überlegen geführtes Spiel verloren. Hier muss sich unbedingt einiges ändern.
Bei Werder sieht es etwas anders aus. Ich halte es für absolut normal, dass es
nach einiger Zeit des Erfolges auch mal Leistungseinbrüche gibt. Ob Werder
durch den letzten Erfolg nun aus dem Leistungstief heraus ist, wird sich in den
nächsten Spielen zeigen. Ich hoffe, dass unsere Mannschaft diesmal 90 Minuten
konzentriert durchspielt und am Ende 3 Punkte auf unserer Habenseite
stehen. 
Vor dem Anpfiff zeigten die HSV-Fans einmal mehr eine
wunderbare Choreografie über die ganze Nordkurve. Herzlichen Dank an Tim
Hoischen für sein Choreo-Foto.
Zum Spiel: Wieder mal hatten wir das nötige Glück
gehabt, dass uns solange fehlte. Beide Mannschaften gingen zunächst kämpferisch
und spielerisch richtig zur Sache, so wie es sich eigentlich für jedes
Bundesligaspiel gehört, aber leider nicht immer so ist. Schon früh gingen wir
mit 1:0 in Führung. In letzter Zeit zu Hause etwas ganz Normales. Leider
gelingt es uns nur sehr selten, getragen von der Führung, die Spiele sicher
über die Runden zu bringen. Auch gegen Werder ließ unsere Mannschaft nach gut
20 Minuten etwas nach und Werder übernahm immer mehr das Kommando. So gelang
ihnen der Ausgleich noch vor der Pause. Erst unmittelbar vor der Halbzeit kamen
wir zu zwei guten Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild:
Werder bestimmte das Spielgeschehen. Als ich dann auf Grund des Spielverlaufs
die Führung von Werder erwartete, kam Olic mit einem Sonntagsschuss am Sonntag
und stellte damit den 2:1-Endstand her. Wir hatten zwar die wichtigen 3 Punkte
geholt, aber 100% zufrieden konnte kein HSVer sein. Schließlich wollen wir
nicht wie die Bayern, unsere Spiele mit Glück und Dusel gewinnen, sondern
lieber durch überzeugende Leistung.
Zu erwähnen war noch der sehr unerfreuliche Wurf
eines Handyakkus von der Westtribüne beim Bremer Jubel zum Ausgleich, als er
den Werderspieler Frank Baumann an der linken Augenbraue traf. Gott sei
gedankt, dass Frank Baumann sich nicht schwer verletzt hat, weiterspielen
konnte und offenbar keine bleibenden Schäden davon getragen hat. Sehr gefreut
haben wir uns, dass es keine weiteren Zwischenfälle oder Fanausschreitungen
gab.
08.11.2008
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Hamburger SV |
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Bor. Dortmund |

Die Kolumne zum Spiel: Es droht der Abrutsch ins Mittelfeld
Gegen Hannover gab es schon die 3. Klatsche in dieser
Saison, die richtig wehtat. Auch wenn ich nie so richtig nach der Meisterschaft
geschaut habe, ein Platz unter den ersten Drei sollte es aber schon sein.
Dieses Ziel
könnte bei einer Niederlage gegen Dortmund aber etwas außer Reichweite geraten,
deswegen ist es umso wichtiger, 3 Punkte zu holen. Für die drei 3:0-Klatschen
finde ich keine rechte Erklärung, bin aber trotzdem der Meinung, dass unsere
Mannschaft in der Lage ist, jeden Gegner zu schlagen. Aber auch die Dortmunder
sind inzwischen wieder so stark, dass für sie das Gleiche gilt. Auch sie können
jeden Gegner schlagen, auch uns. Dies ist eine gute Vorraussetzung für ein
spannendes Spiel und ich hoffe, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen.
In der 1. Halbzeit haben wir ein gutes
Bundesligaspiel, ganz nach unserem Geschmack, gesehen. Beide Mannschaften
zeigten eine gute Leistung, wir aber machten 2 Tore und Dortmund keins. Schon
nach 9 Minuten gelang uns durch Petric gegen seinen alten Verein der
Führungstreffer. Dortmund blieb immer gefährlich und in der 22. Minute konnte
Rost einen Flatterball aus 22 m gerade noch an die Latte lenken. Unsere
Mannschaft leistete sich danach einige katastrophale Abspielfehler, die aber
ohne Folgen blieben.
Dann fiel das 2:0. Olic, der super von seinem
Landmann Petric freigespielt wurde, umkurvte Weidenfeller und schob den Ball
rein. Die 2. Halbzeit verlief dann nach dem Motto: „Wie komm ich der Klapsmühle
ein Stück näher“. Dies galt für beide Lager, denn Dortmund gelang schon sehr
früh der Anschlusstreffer. Von da an zog sich unsere Mannschaft zurück und
traute sich kaum noch nach vorne, man dachte wohl zu sehr an die 3:0 Klatschen.
Dies hatte zur Folge, dass die Dortmunder unseren Strafraum belagerten und der
Ausgleich förmlich in der Luft lag. Die Dortmunder mussten verzweifeln, dass
ihnen nicht der Ausgleich gelang. Uns dagegen rutschte so manches Mal das Herz
in die Hose. Dann endlich kam der ersehnte Schlusspfiff. Viel Glück und 100%
Einsatz sorgten dafür, dass die 3 Punkte in Hamburg blieben und wir wieder oben
dran sind.
29.10.2008
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Hamburger SV |
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VfB Stuttgart |

Die Kolumne zum Spiel: Erneute Pleite für Lehman Brothers?
Vor kurzem ging mit Lehman Brothers, eine der größten
Banken der Welt, Pleite. Anleger, die auf diese Bank gesetzt haben, verloren
ihr Geld. Heute, so hoffe ich zumindest, gibt es für Lehman Brothers (Lehmann und seine 10 VfB-Brüder) erneut
eine Pleite. Allerdings wird diesmal niemand sein Geld verlieren, sondern es
geht um Punkte. Punkte, die wir unbedingt nach der Pleite gegen Hoffenheim
brauchen. Von der Spitze gestoßen, nun auf Platz 3, sind die 3 Punkte sehr
wichtig, um ganz oben dran zu bleiben. Auch wenn es zurzeit bei uns einige
Verletzte gibt, können wir immer noch auf eine gute Mannschaft zurückgreifen.
Dieser Mannschaft sollte es zu Hause gelingen, gegen die anderen Schwaben in
der Bundesliga zu gewinnen.
Es hat geklappt, Lehman Brothers ging erneut Pleite.
Der VfB hatte zwar in der Spielstatistik einige Vorteile (mehr Ballbesitz und
mehr Torschüsse), am Ende gingen wir aber als Sieger vom Platz. Schon nach 2
Minuten hätte es 1:0 für uns stehen können, der tolle Treffer wurde jedoch aus
Abseits erzielt. Auch spielerisch machte der VfB einen etwas besseren Eindruck
als unsere Mannschaft, jedoch konnten wir dies durch Einsatz ziemlich gut
ausgleichen. Das 1:0 durch einen Foulelfmeter war zwar umstritten, auch ich,
der nicht allzu weit vom Geschehen weg saß, kann nicht 100% sagen, ob es einer
war. Tatsache ist jedoch, dass Hitzlsperger den Fuß von Jarolim traf. Ob, er
dadurch zu Fall kam oder sich fallen ließ, kann nur Jarolim selbst beantworten.
In den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit plätscherte das Spiel etwas
dahin. Kurz vor der Pause dann noch ein absoluter Höhepunkt. Demel tankte sich
auf der rechte Seite durch mehrere Gegenspieler durch und Lehmann konnte den
Knaller gerade noch mit den Fingerspitzen gegen die Latte lenken. Schade, wäre
sicher ein Traumtor geworden. Nach der Pause machte der VfB mehr Dampf und es
war nur eine Frage der Zeit, wann der Ausgleich fallen würde. Glück und
Geschick haben dies aber verhindert. In der 74 Minute fiel dann das 2:0 durch
einen abgefälschten Schuss von Mathijsen. Danach resignierte der VfB etwas und
unsere Mannschaft hatte alles sicher im Griff. Man hatte sich wohl mit der
Niederlage abgefunden. Wir haben durch diesen Sieg weiter engen Kontakt zur
Spitze. Dadurch, dass auch die anderen Spitzenmannschaften ihre Spiele
gewannen, war dieser Sieg doppelt wichtig.
19.10.2008
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Hamburger SV |
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Schalke 04 |

Die Kolumne zum Spiel: Absetzen von Schalke?
Mit einem Sieg gegen Schalke können wir uns ein
Stückchen von ihnen absetzen. Gleichzeitig würden wir natürlich auch unseren
Spitzenplatz verteidigen. Dies wäre sehr wichtig, da wir unbedingt einen
Champions League-Platz erreichen wollen. Gegen Schalke erwarte ich einen heißen
Tanz, denn auch die Schalker wollen was erreichen und keinen Boden verlieren.
Beide Mannschaften werden vielleicht zu Beginn des Spiels noch nicht alles
riskieren, aber nach dem ersten Tor, egal für wen, wird es richtig losgehen. Ich
erwarte ein packendes Spiel und da wir zu Hause spielen, wird unsere Mannschaft
sicher tatkräftig unterstützt werden, heute vielleicht sogar mehr als sonst. Am
Ende sollte dann der Sieg an uns gehen.
Schade es hat nicht zum Sieg gereicht. Auch wenn das
Spiel nicht immer hochklassig war, war es doch bis zum Schluss spannend. Bis
zum Abpfiff stand das Spiel auf des Messers Schneide und beide Mannschaften
hätten auch als Sieger vom Platz gehen können. Besonders in den ersten 15
Minuten war es packend mit jeweils 3 brandgefährlichen Situationen vor des
Gegners Tor. Dann fiel das 1:0 für uns, aber es kam nicht so wie oben erwähnt,
sondern beide Mannschaften agierten nun vorsichtiger. Schade, dass wir
unmittelbar nach der Halbzeit einmal nicht ganz da waren und den Ausgleich
einfingen. In der 63. Minute hatten wir dann die große Chance zur erneuten
Führung: Kurz nach seiner Einwechslung traf Petric aber leider nur den Pfosten.
Danach hatte der Schalker Jones seinen Auftritt: Er foulte, provozierte und
schauspielerte. Leider hatte der Schiedsrichter dies nicht durchschaut. Und
unter normalen Umständen hätten die Schalker das Spiel mit einem Mann weniger
beenden müssen. Insgesamt war die Punkteteilung gerecht, beide hatten in etwa
gleiche Spielanteile und gute Möglichkeiten zu weiteren Toren.
27.09.2008
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Hamburger SV |
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Borussia
Mönchengladbach |

Die Kolumne zum Spiel: Angeschlagene Boxer sind gefährlich
Borussia Mönchengladbach zählt für mich zu den sympathischen
Vereinen der Bundesliga. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg kann ihr Ziel nur
Etablierung in der ersten Liga heißen, ich gönne es ihnen. Mit Sicherheit
hatten die Gladbacher im letzten Heimspiel gegen Hertha Punkte erwartet, die es
dann nicht gab. Auch im Pokal gab es gegen die bis dahin sieglosen Cottbusser
mit 0:3 das Aus. Beide Spiele lassen mit Sicherheit in Mönchengladbach die
Alarmglocken schrillen. Gerade diese Umstände machen die Gladbacher für uns
unberechenbar. Wie schon in der Überschrift erwähnt - angeschlagene Boxer sind
gefährlich. Trotz aller Sympathie wünsche ich mir, dass die Gladbacher nicht zu
ihrer Trotzreaktion kommen und der HSV befreit aufspielen kann. Ihre Punkte
können sie danach gegen Köln, Bochum und Karlsruhe holen, aber nicht bei uns.
Für uns gilt, eine gewisse Vorsicht walten lassen, aber sonst so wie im Pokal
gegen Bochum spielen. 
Ja, wir sind wieder da wo wir uns am liebsten sehen,
auf Platz 1. Gladbach hatte es uns dabei nicht wirklich schwer gemacht. Der
angeschlagene Boxer war ziemlich schlapp und leistete keinen großen Widerstand.
Unsere Mannschaft erkannte dies sehr schnell und riss sich ebenfalls kein Bein
aus, für mich auf Grund der kommenden schweren Aufgaben auch bedingt
verständlich. Schon sehr früh gelang uns durch Petric das 1:0, als er vor dem
Tor völlig freistehend einköpfte. Es war gleichzeitig das 1. Tor, das ein
Hamburger in dieser Saison zur 1:0-Führung schoss – und es war immerhin schon
der sechste Spieltag. Warum die Gladbacher mit Marin und Neuville ihre
gefährlichsten Spieler auf der Bank ließen, bleibt mir rätselhaft.
Wahrscheinlich braucht man dafür einen Trainerschein, um das verstehen zu
können. Erst als Marin ca. 20 Minuten vor Schluss aufs Feld kam, wurde es für
uns etwas brenzliger. Ein Freistoß landete auf der Latte und ein weiterer
Torschuss strich nur Millimeter am Tor vorbei. Allein diese beiden Situationen
zeigen, wir hätten unbedingt auf das 2:0 hin spielen müssen, erst danach hätte
man es gemütlicher angehen lassen sollen. Wie schnell bekommt man ein Gegentor
und dann sind 2 Punkte verschenkt. Am Ende haben wir den Sieg doch nach Hause
gebracht, und da die vor uns liegenden Mannschaften alle verloren haben, sind
wir nun wieder Erster.
24.09.2008

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Hamburger SV |
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VfL Bochum |

Die Kolumne zum Spiel: Wird heute der Rückschlag verdaut?
Was kommt heute, nach zwei Enttäuschungen? Wie schon
in meinem Vorspann zum Leverkusen Spiel erwähnt, ist es ganz normal, dass es Rückschläge
gibt. Wichtig ist in solchen Situationen, die Ruhe zu bewahren. Eine große
Gefahr sehe ich allerdings, denn ich hätte eigentlich eine gesunde Rotation von
unserem Trainer erhofft, nur so können auf Dauer Missstimmungen vermieden
werden. Ich gehe eigentlich davon aus, dass hochkarätige Spieler heiß sind für
ihren neuen Verein zu spielen. Kommen Sie nicht regelmäßig zum Einsatz, werden
sie sich ihre Gedanken machen und die erste Begeisterung wird schnell verflogen
sein. Viele haben dadurch Schaden genommen (Bayern ist das beste Beispiel,
zurzeit mit Podolski). Schaden tut sich der Verein dadurch aber auch selbst. Da
wir in dieser Saison unbedingt einen Titel wollen, ist der DFB-Pokal eine gute
Möglichkeit, um dieses Ziel zu erreichen. Mit dem Heimspiel gegen Bochum haben
wir eine gute Chance, ins Achtelfinale zu kommen. Allerdings haben uns die
Bochumer schon so manchen Streich gespielt, in der Meisterschaft aber auch im
Pokal. Halbe Kraft voraus wird heute nicht reichen und könnte fatale Folgen mit
sich bringen. 
Das Achtelfinale im Pokal ist erreicht und der große
Gewinner heißt Mladen Petric. Es darf einfach nicht sein, dass solch ein Mann,
der lauffreudig, kopfballstark, stark am Ball ist sowie mit Torriecher- und
Knipserqualitäten ausgestattet ist, immer nur ab der 60 Min. zum Einsatz kommt.
Allerdings haben wir mit Olic und Guerrero noch zwei weitere sehr gute Stürmer.
Gegen Bochum begann unsere Mannschaft wie ein Spitzenreiter, der zurzeit
allerdings nur auf Platz 4 steht. Das frühe 1:0 gab uns natürlich auch die
nötige Sicherheit. Bochum dagegen kam erst in der 42 Min. zur ersten Torchance.
Ein Freistoß quer durch unseren Strafraum wurde von 3 Bochumern nur knapp
verpasst und ging ebenso knapp an unserem Tor vorbei. Nach der Pause zogen die
Bochumer die Zügel etwas an und erhöhten den Druck, ohne jedoch richtig
gefährlich werden zu können. Ab der 60 Min. nahm dann wiederum unsere
Mannschaft mehr und mehr das Spielgeschehen in die Hand, der Lohn dafür war das
2:0, wiederum durch Petric. Das Spiel tat uns allen gut und lässt Optimismus
für die nächsten Aufgaben aufkommen.
18.09.2008

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Hamburger SV |
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Unirea Urziceni |

Die Kolumne zum Spiel: Wer kommt denn heute zu uns?
Nach der Auslosung zur ersten Runde im UEFA-Cup, dachte
ich zunächst an einen Verein der 4. Liga aus Zypern. Doch dann die Aufklärung,
Unirea Urziceni, noch nie gehört, kommt aus Rumänien und ist Tabellenführer.
Rumänische Mannschaften sind zwar nicht absolute Spitze in Europa, können aber
an einem guten Tag jeden Gegner schlagen. Der Spitzenreiter sollte dazu erst
recht in der Lage sein. Heute und in 2 Wochen müssen allerdings nicht solche
Tage für Unirea sein. Ich hoffe, und sehe gute Möglichkeiten dafür, mit einem
Sieg von mindesten 2 Toren Differenz eine gute Ausgangsposition heraus zu
spielen. Allerdings bitte kein 4:2 nach 0:2 Rückstand.
Erstmals in dieser Saison blieb unsere Mannschaft in
einem Pflichtspiel ohne Tor, allerdings auch ohne Gegentor. Es traf in etwa
ein, was ich im Vorspann bereits erwähnte. Rumänische Spitzenmannschaften
können mit jedem mithalten, siehe auch 2 Tage vorher in der Champions League wo
CFR Cluj (ebenfalls noch nie gehört) mit 2:1 bei AS Rom gewann. Unsere
Mannschaft begann sehr verhalten. War man darauf bedacht, möglichst kein
Gegentor einzufangen? Im UEFA–Cup können Gegentore schließlich doppelt zählen.
Dafür lief es nicht so richtig im Angriff, zumal Unirea Urziceni ziemlich
massiv in der Abwehr stand. Allerdings setzten sie immer wieder einige
gefährliche Konter an, von denen ca. 50% im Abseits endeten. Nach der Pause
versuchte unsere Mannschaft eine Schippe draufzulegen, aber ohne zählbaren
Erfolg. Nach 60 Minuten stelle Unirea Urziceni das Fußball spielen ganz ein und
stellte sich mit 10 Mann hinten rein. Trotz Daueroffensive gelang uns trotzdem
kein Tor.
Auffällig war, dass unsere nicht gerade
kleingewachsenen Spieler (Reinhardt, Silva und auch Petric) gegen die langen
Kerle in der Innenverteidigung von Unirea Urziceni keinen Kopfball bekamen.
Unser neuer Innenverteidiger Silva spielte mit Licht und Schatten, einige
Stellungsfehler, aber er ging auch immer wieder konsequent dazwischen. Trotz
einem Pfostenschuss von Jarolim und einem Lattenaufsetzer von Trochowski sollte
diesmal kein Tor gelingen. Nun haben wir genau die Situation, wie sie unser
Trainer schon vor diesem Spiel einschätzte, die Chancen stehen bei 50: 50
(hoffentlich für uns).
13.09.2008
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Hamburger SV |
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Bayer Leverkusen |
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3 |
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2 |
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Die Kolumne zum Spiel: Heute wird es heiß !!!
Am 4. Spieltag kommt es mit Bayer Leverkusen zu einem
Spitzenspiel. Wir sind hervorragend in die neue Saison gestartet und stehen auf
Platz 2. Bei zwei Auswärtsspielen, unter anderem bei den Bayern, und nur einem
Heimspiel ist das ein hervorragender Platz. Auch Bayer Leverkusen kann sich
nicht beklagen. Sie haben eine junge Mannschaft, deren Tendenz deutlich nach
oben führt. Mittelfristig kann hier eine hervorragende Mannschaft entstehen.
Bei uns hat sich nach dem letzten Heimspiel noch sehr
viel getan. Nachdem mit Petric schon vorher ein richtig Guter geholt wurde,
kamen mit Jansen und den beiden Brasilianern Silva und Neves noch 3 Topleute
dazu. Selbstverständlich dürfen oder müssen wir sogar viel erwarten, wie es z.
B Uwe Seeler ausdrückt, der die Champions League fordert, aber es gibt auch
etliche Beispiele, bei denen Mannschaften trotz Topleuten nichts erreicht
haben. Bayern München im vorletzten Jahr, Real Madrid vor 2 bis 3 Jahren oder
auch in der letzten Saison AC Mailand bzw. der FC Barcelona, um nur einige
Beispiele zu nennen. Wir müssen uns aber auch darüber klar sein, dass es auch
für uns wieder Phasen geben wird, in denen es nicht so läuft wie wir es uns
wünschen. Ich hoffe, dass auch in diesen Zeiten der angefangene Weg konsequent
weiter verfolgt wird. Nur, wer etwas gut Angefangenes zu Ende bringt und nicht
alles in Frage stellt, wie es einige Medien praktizieren, wird am Ende aus
diesen Zeiten gestärkt hervorgehen. Heute geht es aber darum, Bayer Leverkusen
geschlagen nach Hause zu schicken, das wird nicht einfach, sollte aber
gelingen.
Puh, was macht unsere Mannschaft mit uns? In 4
Spielen dreimal 0:2 zurückgelegen, zweimal noch gewonnen und einmal
Unentschieden gespielt, das kann Nerven kosten. Ist das etwa die Taktik unseres
neuen Trainers?
Bayer Leverkusen machte von Beginn an die Räume schon
im Mittelfeld eng. Unser ballführender Spieler wurde sofort mit 2 oder 3
Spielern angegriffen. Dazu kam noch, dass die spielstarken Leverkusener auf
Fehler und Konter warteten. Diese Einstellung klappte hervorragend und sie
wurden mit einer verdienten 2:0 Führung belohnt, die auch noch höher hätte
ausfallen können. Wie schon in Bielefeld, gelang uns aber noch vor der Pause
der Anschlusstreffer, der psychologisch sehr wichtig war. Bayer Leverkusen
schwächte sich zudem noch vor der Halbzeit durch zwei rüde Fouls von Manuel
Friedrich selbst, die ihm die gelb-rote Karte einbrachte. Die Ordnung ging bei
Bayer ein Stück verloren und wir kamen noch zum letztlich verdienten 3:2 Sieg.
Unser neuer Brasilianer Thiago Neves brachte insgesamt eine gute Leistung. Ich
bin aber überzeugt, da kommt noch mehr. Trotz aller Nerven: Lieber 0:2
zurückliegen und gewinnen als umgekehrt.
23.08.2008
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Hamburger SV |
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Karlsruher SC |

Die Kolumne zum Spiel: Wie war das noch am 17.05.2008?
Endlich geht es wieder los und verbunden damit
überall die gleiche Frage: Was macht der HSV? Wir haben zwar mit van der Vaart
einen Top-Spieler verloren, trotzdem gibt es für mich keine Veranlassung zum
Pessimismus. In der abgelaufenen Saison haben wir in der Hinrunde
verletzungsbedingt 4 bis 5 Spiele ohne van der Vaart spielen müssen und keines
davon verloren. In der Rückrunde gab es dagegen eine Negativserie trotz van der
Vaart. Dies zeigt mir, van der Vaart war zwar sehr wichtig, aber nicht
unersetzbar. Dazu kommt noch, dass wir uns mit Pitroipa und Petric sehr gut
verstärkt haben. Noch während der EM habe ich gedacht: Petric bei uns, dass
wäre super. Jetzt ist er da, das hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich
glaube, Ivica Olic hat bei der EM gute Überzeugungsarbeit geleistet. Das Spiel
in München hat zudem gezeigt, unsere Mannschaft ist auch in dieser Saison in
der Lage, oben kräftig mitzumischen. Nun kommt wieder der KSC zu uns. Es muss
ja nicht schon wieder 7:0 sein, ein paar Tore mehr, wäre auch nicht verkehrt.
Allerdings glaube ich nicht, dass die Karlsruher sich nochmals so präsentieren
werden wie im Mai. Wichtig ist, dass die 3 Punkte, egal mit welchem Ergebnis,
am Ende in Hamburg bleiben, alles andere wäre eine Enttäuschung. 
Puh, da haben wir mal richtig Glück gehabt. Der KSC
präsentierte sich diesmal ganz anders als vor 3 Monaten. In der Abwehr standen
sie sehr kompakt und ihre Konterangriffe waren fast immer brandgefährlich.
Wahrscheinlich war das genau die Marschroute, die ihnen ihr Trainer mit auf dem
Weg gegeben hat. Trotz allem Bemühen kamen wir nie so richtig zu Potte und es
dauerte bis zur 24. Minute, bis wir unsere 1. (Doppel-) Chance durch Olic und
Guerrero hatten. Dann fiel schließlich doch das 1:0 für uns, bezeichnenderweise
durch ein abgefälschtes Eigentor.
Nach der Pause sah zunächst
alles ganz anders aus, die Karlsruher machten zunächst das Spiel und unser
Spiel war auf Konter angelegt. Der KSC wurde dabei immer gefährlicher und so
war es nur noch eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fiel. Meine
Platznachbarin prophezeite mir ca. 1 Minute vorher das 1:1 und schon war es
geschehen. Danach wurde es dann aber hektisch und dramatisch. Olic war durch
und kam zu Fall. Jeder, auch ich (saß nur 10 Meter vom Tatgeschehen entfernt),
war überzeugt, das war ein Elfer. Nur der gute Schiri Rafati sah, dass Olic
sich fallen ließ. Unsere Mannschaft setzte noch mal alles auf eine Karte und
nach einem unberechtigten Eckball drückte Mathijsen den Ball zum 2:1-Endstand
über die Linie. Auch wenn diese 3 Punkte recht glücklich waren, egal, wie oft
haben wir unglücklich und durch falsche Schiedsrichter-Entscheidungen wichtige
Punkte verloren? Da hat dann am Ende auch kein Hahn mehr nach gekräht.
↑ Saison
2008/2009 ↑ 
17.05.2008
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Hamburger SV |
- |
Karlsruher SC |

Die Kolumne zum
Spiel: Letzter Spieltag – letztes Jahr alles gewonnen ,
dieses Jahr alles
verloren?
Haben wir letztes Jahr noch über das Erreichen des UI
- Cups gejubelt, so können uns heute eventuell die Tränen in den Augen stehen,
wenn wir nicht mal den schaffen würden. Sollte es tatsächlich so kommen, haben
wir uns das selber zuzuschreiben. War es im letzten Jahr noch sehr viel Pech,
sehr viele merkwürdige Schiedsrichter-Entscheidungen und manchmal auch
unerklärliche Umstände, so liegt es in diesem Jahr daran, dass wir seit Anfang
des Jahres (nach dem Bayern Spiel) oft nur noch halbherzig Fußball gespielt
haben. Aber auch unser Trainer muss sich einige Fragen gefallen lassen: 
- Warum musste Mahdavikia unbedingt
weg? Gerade auf den Außenpositionen hatten wir diese Saison großen Mangel: Vor
2 Wochen habe ich Werder gegen Cottbus gesehen. Cottbus war genau so destruktiv
eingestellt (nur hinten drin) wie gegen uns. Werder hatte aber Geduld und die
Außenpositionen gut besetzt. Beide Tore wurden von dort vorbereitet und die
Stürmer brauchten nur noch den Fuß hinzuhalten. So wird eine Abwehr
aufgerissen.
- Warum spielen wir so häufig nur mit einer
Spitze?
- Warum bekamen einige junge
Hoffnungsträger so wenig Spielzeit bzw. wurden zuletzt gar nicht mehr
berücksichtigt? Ben Hatira
spielte vor der Saison mit der Deutschen U 19 ein hervorragendes Turnier und
wurde zum besten Spieler gewählt. Er wurde aber so gut wie gar nicht (nur gegen
Hertha) eingesetzt.
Choupo
Moting spielte eine gute
Hinrunde (wurde regelmäßig eingewechselt), beim Pokalspiel in Essen war er
sogar der Beste auf dem Platz. Danach durfte er im nächsten Spiel von Beginn an
spielen, allerdings auf der für ihn sehr ungewohnten Außenposition, spielte
nicht so stark und wurde nicht mehr
berücksichtigt.
Sam kam Mitte der Rückrunde zu einigen Kurzeinsätzen auf
der Außenposition, in denen er immer überzeugte. Warum war zum Schluss nicht
mehr dabei?
Ich hoffe die Mannschaft besinnt sich heute und gibt
noch mal alles, wie gegen Werder, und auch unser Trainer rückt bei seinem
letzten HSV-Spiel etwas von seiner zuletzt gezeigten Taktik ab, Dann müsste es
eigentlich klappen.
Lange Zeit dachte ich, in der falschen Arena zu sein.
Schließlich wurde nebenan zur gleichen Zeit Handball gespielt. Dann wurde ich
aber an den 16.02.1966 erinnert. An diesem Tag hatten wir Karlsruhe sogar mit
8:0 nach Hause geschickt. Also war ich doch in der richtigen Arena. Wie schon
gegen Werder machte unsere Mannschaft von Beginn an Dampf und nach 20 Minuten
hätten schon 3-4 Tore fallen können. Aber es stand immer noch 0:0, wie schon
gegen Duisburg, Schalke und Werder. Diese drei letzten Heimspiele wurden alle
mit 0:1 verloren. Dann fiel aber doch das 1:0 für uns. Und unsere Mannschaft
machte weiter Druck, der zum 2:0 führte. Danach brachen die Karlsruher komplett
zusammen und so fielen noch 5 weitere Tore (für uns). Sieben Tore in einem
Spiel, normalerweise haben wir dafür zuletzt ein halbes Jahr gebraucht. Damit
wurde der vierte Platz und somit ein UEFA–Cup-Platz gesichert. Danach gab es
nur noch Begeisterung und Jubel, auch um Huub Stevens, der zuletzt wegen seiner
defensiven Spielweise bei vielen nicht unumstritten war. Ihm sei dieser
Abschied in
dieser Form gegönnt. Das letzte Spiel darf aber nicht
über die vielen vorherigen hinwegtäuschen. Nächste Saison muss einiges anders
werden, denn wir wollen Schritt für Schritt ganz nach oben und andere drängen
nach, insbesondere Wolfsburg. 
Hoffentlich ist bald wieder August…
07.05.2008
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Hamburger SV |
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SV Werder |
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Die Kolumne zum
Spiel: Kommt jetzt die Wende?
Eigentlich muss es für uns ein normaler Anspruch
sein, in Rostock zu punkten, ohne überheblich sein zu wollen. Diesmal war die
Voraussetzung auf Grund unserer vorhergehenden Spiele jedoch nicht unbedingt so
gegeben. Dann haben wir aber doch drei Tore erzielt (eigentlich sogar vier –
aber über das letzte hüllen wir mal den Mantel des Schweigens) und drei Punkte
geholt. Dazu haben noch unsere eigentlichen Torjäger (mit zuletzt großer
Ladehemmung) Olic und van der Vaart die Tore geschossen. Diese Tatsache lässt
mich hoffen, dass es nun auch gegen Werder so weiter geht. Mit einem Sieg
können wir einen UEFA-Cup-Platz festigen. Ich möchte zwar noch nicht darauf
spekulieren, aber selbst ein Champions-League-Platz wäre noch möglich. Ob
Rostock die Wende war, wird sich heute zeigen. Allerdings ist Werder ein ganz
anderes Kaliber als Hansa. Eine Niederlage könnte umgekehrt sogar den UI–Cup
Platz in Gefahr bringen. 
Doch keine Wende und nun sind auch die
Champions-League-Träume endgültig vorbei. Allerdings macht es Hoffnung, dass
unsere Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute den absoluten Willen
zeigte, das Spiel gewinnen zu wollen. Dies war nicht immer so. Außerdem stimmte
die Leistung. Es war ein packendes Derby, nur mir falschem Ergebnis. Besonders
in der zweiten Hälfte roch es förmlich nach einem Tor für uns, aber es fehlten
einige Male Bruchteile von Sekunden oder nur wenige Millimeter. Hinzu kam noch,
dass der Mann, der so gern in rosaroter Wäsche rum läuft, einige Male
hervorragend hielt, einen Ball aus dem Winkel fischte und wenn alles nichts
mehr half, Olic einfach umrammte. Schade, dass diese Leistung nicht mit Punkten
belohnt wurde, aber man kann darauf aufbauen. Alle HSVer können trotz
Niederlage mit erhobenem Kopf in die beiden letzten Spiele gehen.
26.04.2008
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Hamburger SV |
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Schalke 04 |
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Die Kolumne zum
Spiel: Letzte Ausfahrt Champions-League
Vor wenigen Wochen sah alles noch ganz anders aus:
Wir waren Zweiter und hatten die Bayern in Reichweite vor uns. Unsere
halbherzige Spielweise hat uns aber weit zurück geworfen und so spielen wir
gegen Schalke fast um unsere letzte Champions-League-Chance. Von den letzten 7
Spielen haben wir nur
1 Spiel mit einem Sieg beendet und gerade insgesamt
mal 3 Tore erzielt, und dass, obwohl Heimspiele gegen Bielefeld und Duisburg
dabei waren. Die gute Ausgangsposition ist verspielt, denn Werder liegt
inzwischen mit 5 Punkten vor uns und ist nur noch sehr schwer einholbar. Gegen
Schalke muss unbedingt ein Sieg her, damit wenigstens noch der Platz 3 erreicht
werden kann. Bei einer Niederlage ist auch dieser kaum noch möglich, und auch
die Qualifikation für den UEFA-Cup wird dann immer schwieriger. Hoffentlich
besinnt sich unsere Mannschaft und gibt die halbherzige Spielweise nach vorn
auf. Gegen Hertha, auch wenn die Leistung nicht gerade berauschend war, konnte
man diesen Willen erkennen. 
Jetzt sind wohl auch die letzten
Champions-League-Träume endgültig ausgeträumt. Wir müssen sehr aufpassen, damit
wir überhaupt in der nächsten Saison international spielen können. Schalke war
bereits das 4 Spiel ohne Torerfolg. Der Wille, was machen zu wollen, war
diesmal erkennbar, aber der frühe, vermeidbare Gegentreffer hat uns auf die
Verliererstrasse gebracht. Atouba griff seinen Gegenspieler nicht richtig an,
so dass er ungehindert zum Flanken kam und in der Mitte war Kuranyi völlig frei
und köpfte ungehindert zum 0:1 ein. Warum war Bastian Reinhardt in dieser
Situation ca. 3 m von Ihm entfernt? In der 6. Minute fast das 0:2. Aber
Altintop, der frei auf Rost zulief, hob den Ball über unseren Torwart und auch
am Tor vorbei. Unsere Mannschaft versuchte endlich mal wieder von Anfang an,
kämpferisch dagegen zu halten, kam aber spielerisch nicht so richtig zu Potte.
Dazu kam, dass Olic, der zurzeit, wie einige andere, total außer Form ist, 2
gute Chancen vergab. Beim ersten Mal scheiterte er frei vor dem Tor an Neuer.
Und beim zweiten Mal kam er ähnlich wie Kuranyi frei zum Kopfball, setzte ihn
aber neben das Tor. Schalke hielt aggressiv dagegen und ging immer wieder
sofort auf unseren Ball führenden Spieler, so dass unser Spiel einfach nicht zur Entfaltung kam.
So blieben wir auch diesmal vor dem gegnerischen Tor ziemlich harmlos und
wiederum ohne Tor. Dazu kommt noch unsere Taktik mit nur einem Stürmer, der
sich auch immer wieder nach hinten zurück zieht und somit bei
Kontermöglichkeiten vorne nicht zur Verfügung steht. Hier muss sich unbedingt
noch in dieser Saison was ändern und nicht erst in der nächsten.
05.04.2008
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VfB Stuttgart |
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Hamburger SV |
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Bericht vom
Auswärtsspiel in Stuttgart am 05.04.2008:
Statt Spätzle gab
es nur Maultaschen
Früh am Sonnabend flogen Torsten und ich zu unserem
Auswärtsspiel nach Stuttgart. Nach der Ankunft holten wir Steffen am
Hauptbahnhof ab, der mit der Bahn angereist war. Dort trafen wir uns auch mit
Tobias und Florian vom christlichen VfB-Fanclub
„Stuttgarter – CVJM - Buaben“.
Nach kurzer Begrüßung und gegenseitigem Austausch von
Schals, Wimpeln und DVD´s ging es in die Stuttgarter Innenstadt, der
Königsstrasse (Einkaufsstrasse) entlang zum Schlossgarten.
Da das Wetter nicht dazu einlud, sich weiter im
Freien aufzuhalten, fuhren wir schon sehr früh zum Stadion. Dort hingen Tobias
und Florian unseren Banner „JESUS HEILT“ direkt neben ihrer Fahne im VfB
Fan-Block auf. Schließlich sollten auch die Stuttgarter diese Wahrheit mal aus
unmittelbarer Nähe lesen können.
Das Spiel war für uns wie so oft in letzter Zeit
zunächst nicht so prickelnd. Der Ball wurde nur verwaltet und man hoffte, dass
irgendwie schon ein Tor für uns fällt. Dieses Tor fiel aber nicht für uns,
sondern für den VfB. Nach der Pause war unsere Mannschaft dann endlich
aufgewacht und gab Gas. Leider wieder
mal zu spät, denn der VfB wurde durch unsere lasche Spielweise in der ersten
Hälfte aufgebaut und kämpfte mit Glück, Geschick und viel Einsatz hoch
motiviert bis zum Ende des Spiels. Trotz guter Chancen gab es am Ende statt Spätzle (ich mein
damit natürlich Schätzle = Punkte) nur was auf die Maultasche,
und das tat richtig weh.
Nach dem Spiel trafen wir unsere Stuttgarter Freunde
wieder, die uns nach der unnötigen Niederlage trösteten und aufbauten. Während
Steffen beim Fanclub-Treff in der CVJM-Gemeinde noch die Sportschau mit den
Stuttgartern sah, fuhren Torsten und ich nach Beilstein, wo wir bei meinen
Bekannten übernachteten. Am Sonntag nach dem Gottesdienst machten wir einen
kleinen Spaziergang durch die schwäbischen Weinberge, der durch einen
Hagelschauer jäh gestoppt wurde.
Umso beeindruckender und kraftvoller war der anschließende
Regenbogen, über den wir uns sehr freuten, zumal in der Bibel steht, dass Gott
an den Bund denkt, den er mit uns geschlossen hat, wenn er einen Regenbogen
erscheinen lässt.
Besonders schön war auch der Abstecher zu einer nahe
gelegenen Burg, die wir mit meinen Bekannten besuchten. Am Montag ging es bereits wieder zurück nach
Stuttgart, wo wir noch genügend Zeit für einige Besichtigungen hatten. So waren
wir auch am Gospel Forum, der größten christlichen Gemeinde in Deutschland,
bevor unser Flieger gegen 22.00 Uhr wieder in der schönsten Stadt der Welt
landete. 
29.03.2008
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Hamburger SV |
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Arminia Bielefeld |

Die Kolumne zum
Spiel: Es geht nur mit Volldampf
Leider lassen wir in der letzten Zeit immer wieder auswärts
Punkte liegen. Warum nach der 1:0-Führung in Wolfsburg unser druckvolles Spiel
einfach aufgegeben wurde, bleibt mir unverständlich. Bastian Reinhardt hat es
so ausgedrückt: Nach dem 1:0 haben wir einfach nicht mehr genug nach vorn
getan. Die Quittung war das 1:1 durch eine Nachlässigkeit von Trochowski. Statt
mit dem Ball ungehindert nach vorn zu laufen, drehte er sich nach hinten um,
verlor den Ball und schon war es geschehen. Zum Glück sieht unser Spiel zu
Hause anders aus, siehe
Es gab leider kein Volldampf-Fußball und für alle
HSVer wurde das Spiel zu einer Enttäuschung. Bielefeld stand, wie erwartet
ziemlich massiv in der Abwehr und unsere Mannschaft fand einfach kein Mittel,
diese zu knacken. Leider kommen von unserem Trainer auch keine taktischen
Maßnahmen, mehr als 1 Stürmer gibt es nun mal nicht. Wie schon in einigen
Spielen zuvor ging nur sehr wenig über Außen. Um aber einen Abwehrriegel zu
knacken, ist dies einfach erforderlich, damit sich die gegnerischen
Abwehrspieler nicht nur um den 16er herum konzentrieren müssen. Die einzigen 3
Schüsse Richtung Bielefelder Tor in der ersten Halbzeit gab es zwischen der 25.
und 31. Minute. Nach der Pause wurde es zunächst etwas besser, in der 53.
Minute gab es die erste große Möglichkeit durch van der Vaart, der ansonsten
wiederum blass blieb. Eine Minute später verfehlte Troche nur knapp den rechten
Torwinkel, dazu gab es noch 2 weitere Möglichkeiten durch Guerrero. Nachdem wir
uns durch Jarolims Platzverweis selbst geschwächt hatten, fiel das 1:0 für
Bielefeld nach einer Ecke, ihre bis dahin einzigste Möglichkeit. Es roch stark
nach einer bitteren Niederlage. Zum Glück gelang uns dann doch noch der
Ausgleich durch unseren Neuzeittorjäger Guerrero. Ingesamt hatte unsere
Mannschaft viel zu wenig geboten und damit eine gute Chance vertan, sich oben
noch etwas abzusetzen, da erstaunlicherweise keine Spitzenmannschaft gewann.
Trotzdem stehen wir noch auf den 2. Platz und lassen uns nicht entmutigen, denn
die anderen schwächeln ebenfalls hin und wieder.
15.03.2008
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Hamburger SV |
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Bor. Dortmund |

Die Kolumne zum Spiel:
Nicht mehr um Titel, sondern um guten
Tabellenplatz
Die Titelträume sind mit dem Aus im UEFA-Cup in
dieser Saison nun endgültig abgehakt. Unser Hauptziel muss sein, mindestens
Platz 5 zu erreichen oder wenn möglich unter die ersten drei zu kommen. Dortmund
kann ein sehr unangenehmer Gegner werden, öfters pfui, aber manchmal auch hui.
Heute gibt es nur ein Ziel: Dortmund nicht zum Hui-spiel kommen zu lassen und
wie im Hinspiel klar überlegen sein und auch die entsprechenden Tore schießen.
Mit einem Sieg können wir den 3. Platz, auch wenn es noch 10 Spiele gibt,
festigen bzw. sogar den 2. Platz erreichen. Um das zu erreichen, muss heute,
wie gegen Leverkusen, alles gegeben werden.
Wir haben gewonnen, und das wieder zu Null.
Allerdings war der Sieg ein hartes Stück Arbeit, denn die Borussia hatte sehr
gut mitgehalten. In der ersten Halbzeit waren die Spielanteile in etwa
gleichmäßig verteilt. Allerdings hatten wir ein deutliches Übergewicht an
Chancen. Insgesamt gab es 5 gute Möglichkeiten. Wieder einmal, wie schon gegen
Leverkusen, stand ein klasse Torwart zwischen den Pfosten des Gegners und
zweimal retteten Pfosten bzw. Latte die Dortmunder vor einem Rückstand. So ging
es mit 0:0 in die 2. Halbzeit. Dann fiel aber endlich das 1:0 durch Guerrero. Wer
nun aber dachte, Dortmund ist im Sack, irrte kräftig. Sie setzten nun alles auf
eine Karte, machten richtig Druck und es roch nach dem Ausgleich. Zum Glück
versemmelten auch die Dortmunder gute Möglichkeiten, wir allerdings auch noch
zwei. Zudem haben wir mit
12.03.2008
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Hamburger SV |
- |
Bayer Leverkusen |
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3 |
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2 |
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Die Kolumne zum
Spiel: 2 Tore müssen mindestens her
Nach dem guten und erfolgreichen
Es hat mal wieder nicht gereicht, ein verschlamptes
Hinspiel umzubiegen. Bitter, denn unsere Mannschaft hat gut gespielt und
hervorragend gekämpft. Leider wurden aber auch einige gute Möglichkeiten (8.
Min. –
10. Min. – 41. Min. – 47. Min. – 70. Min.) ausgelassen
bzw. ein Wahnsinnstorwart hatte sie mit tollen Reflexen zunichte gemacht. Dazu
kam noch ein Schirigespann, das an dem Tag offenbar nicht auf der Höhe war.
Einmal allerdings profitierten wir auch davon, denn Guerrero hätte nach seinem
Ellbogencheck die rote Karte bekommen müssen. Unser Vorstandvorsitzender Bernd
Hoffmann gab vor, unser Anspruchsdenken muss in jedem Jahr das Viertelfinale im
Europacup sein. Diese Vorgabe kann ich absolut teilen, leider haben wir dies in
dieser Saison nicht erreicht. Vielleicht lernen wir ja doch mal etwas und
treten in der nächsten Saison auswärts auch gegen starke Gegner mutiger
auf.
02.03.2008
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Hamburger SV |
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Eintr. |
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4 |
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1 |
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Die Kolumne zum
Spiel: Was macht ein Adler im Sturm?
Ich bin kein Vogelexperte, weiß es also nicht ganz genau.
Trotzdem kann ich mir aber sehr gut vorstellen, dass der Adler sich nicht
entspannt und Beute suchend, von den Aufwinden tragen lässt. Er wird wie viele
andere auch irgendwo Schutz suchen. Ich hoffe, dass es den
In einem guten Bundesligaspiel gab es am Ende einen
klaren Sieg für uns. Getragen von der schnellen 1:0 Führung ließ unsere
Mannschaft bis zur 25 Min. Ball und Gegner sehr gut laufen. Allein bis zur 15
Min. gab es noch 4 gute Tormöglichkeiten. In den letzten 20 Min. der ersten
Halbzeit ließ unsere Mannschaft naturgemäß etwas nach und die Eintracht konnte
das Spiel offener gestallten. Nach der Pause fiel wiederum ein schnelles Tor
für uns und man hatte das Gefühl, das war es. Dann kam aber doch der
Anschlusstreffer und plötzlich sah alles wieder anders aus. Die Eintracht tat
alles, um den Ausgleich zu erzielen und der wäre ihnen auch fast gelungen.
Eigentlich hätte er ihnen zu 100% gelingen müssen. Nach einem katastrophalen
Abspielfehler von Zidan hatte der von den Medien zum Wundermann erkorene
21.02.2008

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Hamburger SV |
- |
FC Zürich |

Die Kolumne zum
Spiel: Mehr als ein Freundschaftsspiel?
UEFA – Cup oder pflichtgemäßes Freundschaftsspiel ist
die Frage. Ich glaube der FC Zürich ist einfach zu schwach, um uns noch
gefährlich werden zu können. Das 5:0 gegen Leverkusen und auch das 3:1 (oder
war es doch ein 3:0?) gegen unsere Mannschaft in Zürich sprechen eine deutliche
Sprache. Angesicht der Tatsache, dass am Sonntag das etwas schwierigere
Auswärtsspiel in München auf uns wartet, wäre es verständlich, wenn sich keiner
in diesem Spiel ein Bein ausreißt. Ich gehe sogar davon aus, dass unser Trainer
den einen oder anderen ganz draußen lässt bzw. ihn frühzeitig auswechselt.
Unsere Mannschaft darf nur eines nicht, wie eine Kneipenmannschaft im Urlaub
auftreten
Das Ergebnis mag zwar eine kleine Enttäuschung sein,
aber insgesamt haben wir das Spiel ungefährdet und ohne großen Aufwand über die
Bühne gebracht. Der FC Zürich wirkte auf mich überraschenderweise sehr
kampfstark. Das hatte ich den Schweizern gar nicht zugetraut. Haben sie sich
wirklich noch eine Chance ausgerechnet, oder wollten sie nur ein achtbares
Ergebnis erzielen, was ihnen ja auch gelungen ist. Der FC Zürich blieb trotz
des Kampfes harmlos, erst um die 70 Min. herum gab es für sie die erste
Torchance. Wir allerdings waren auch nicht viel gefährlicher, hatten aber in
der 1. Halbzeit eine Doppelchance durch Trochowski und anschließend durch
Demel. Erst zum Schluss des Spieles wurde es etwas munterer, sowohl wir als
auch Zürich hätten durchaus ein Tor machen können. Insgesamt war es so, wie ich
es erwartet hatte und auch in Ordnung fand, wir waren locker weiter. Ein Tor
hätten wir aber doch schießen sollen, dann wäre ich ganz zufrieden.
17.02.2008
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Hamburger SV |
- |
VfL Bochum |

Die Kolumne zum
Spiel: Höchste Zeit für einen Sieg
Fünf Spiele in der Bundesliga ohne Sieg, aber auch nur
eine Niederlage, heute muss sich
das ändern. Bochum sollte aber nicht unterschätzt werden, schließlich haben sie
vor kurzem bei Werder gewonnen. Allerdings, und das beruhigt mich, bekommt man
nicht alle 2 Wochen ein Tor anerkannt, bei dem der Schütze 5 m im Abseits
steht. Unser letzter Heimsieg gegen Bochum ist schon lange her, am 10.02.2001,
als wir klar mit 3:0 gewannen. Dazwischen lagen einige Enttäuschungen, sogar
gegen bereits abgestiegene Bochumer. In Leverkusen zeigte unsere Mannschaft
eine sehr überzeugende Leistung, der Gegner aber auch, so dass man mit dem 1:1
durchaus zufrieden sein kann. An diese Leistung und auch an der 2. Halbzeit von
Zürich sollte unsere Mannschaft anknüpfen und dann müsste es eigentlich mit 3
Punkten klappen.
Ja, es hat geklappt gegen Bochum. Die 1. Halbzeit
scheint uns aber zurzeit nicht so zu liegen, wie schon gegen Hannover und auch
gegen Zürich. Wir waren zwar die bessere Mannschaft, konnten aber erst in der
40 Min. Kapital daraus schlagen. Eine Traumkombination: Kompany mit Supertrick,
dann weiter auf Guerrero, der mit Superpass auf Trochowski, der uneigennützig
auf Olic und der brauchte den Ball dann nur noch reinzuhusten Im Fernsehen
wurde dann aber deutlich, dass bevor der Ball zu Kompany kam, ein Handspiel von
Olic voraus ging. Besonders fiel mir auf, dass unsere linke Angriffsseite
ständig verwaist war. Olic ist mit Sicherheit kein Außen. Er zieht immer wieder
in die Mitte, was sich ja auch mit 9 Toren ausgezahlt hat. Von der Seitenlinie
schießt man nun mal keine Tore. Trotzdem muss die linke Angriffseite permanent
besetzt sein. Und zwar auch dann, wenn Atouba nicht dabei ist, der öfters in
diese Lücke stößt. Allein bis zur 23 Min. kamen 4 Flanken bzw. Ecken in diesen
freien Raum und weit und breit war kein Abnehmer da. Dazu kommt noch, dass die
Besetzung dieses Raumes auch die gegnerische Abwehr auseinander reißt und sie
die Räume auf unserer rechten Angriffsseite nicht total dicht machen können.
Nach der Pause war unserer Mannschaft deutlich abzuspüren, dass sie eine
schnelle Vorentscheidung suchte. In der 64 Min. war es dann soweit:
Jarolim sorgte für das 2:0 und später
auch noch für den 3:0. Im Fernsehen konnte man aber sehen, es war Abseits,
allerdings nicht 5 m sondern eher 5 mm. Jarolim unser neuer Torjäger: 3 Tore in
3 Tagen, hoffentlich bleibt das so, normal sind bei ihm eher, 3 Tore in 3
Jahren. Die Schlussviertelstunde wurde dann von unserem Trainer für einige
sinnvolle Experimente genutzt, Putsilo und Odjidja-Ofoe kamen zu ihren ersten
Bundesligaeinsätzen. Insgesamt, wenn auch mit etwas Schiedsrichterhilfe (oft
genug sind wir ja auch benachteiligt worden), ein hoch verdienter Sieg.
02.02.2008
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Hamburger SV |
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Hannover 96 |

Die Kolumne zum
Spiel: Jetzt wird es spannend!
In der Hinrunde wird in der Regel die Richtung der Saison eingeschlagen, in der
Rückrunde geht es dann ans Eingemachte. Wir stehen auf einen hervorragenden
3.Platz und den gilt es in der Rückrunde zu stabilisieren oder sogar
auszubauen. Wir sollten allerdings in dieser Saison noch nicht zu sehr auf die
Deutsche Meisterschaft schauen. Schließlich gibt es noch andere Titel, die wir
holen können. Ich wäre aber nicht sauer oder bekäme gar einen Tobsuchtsanfall,
wenn wir doch Deutscher Meister würden. Gegen Hannover hatten wir uns in den
letzten Jahren immer sehr schwer getan, aber jede Serie geht einmal zu Ende.
Bereits beim Auswärtsspiel am 1. Spieltag haben wir dies mit unserem 1:0 Sieg
bewiesen und heute soll (muss) es so weitergehen. Ein Sieg, gerade zu Beginn
der Rückrunde, schafft Selbstbewusstsein, das im Fußball ein wichtiger Faktor
für weitere gute Leistungen und Resultate ist. Die Vorbereitung verlief sehr
gut, allerdings zählt das in den Pflichtspielen nicht mehr. Schon oft haben
wir, aber auch andere Mannschaften erfahren müssen: Gute Leistungen in der
Vorbereitung, schlechte Leistung in den Pflichtspielen oder umgekehrt. Trotzdem
gibt es keinen Grund, im Spiel gegen Hannover nicht einen Sieg zu
erwarten.
Man muss mit dem 1:1 sehr zufrieden sein, denn es
hätte schlimmer kommen können. Besonders in der 1. Halbzeit hatten wir außer
Einsatz nicht viel zu bestellen. Hannover war uns spielerisch und läuferisch
klar überlegen und hatte einige gute Torchancen. Imponierend war für mich das
schnelle direkte Spiel, das uns immer wieder in Verlegenheit brachte. Dazu kam
dann auch noch die unglückliche Schiedsrichteransetzung. Mir ist es absolut
unverständlich, wie man bei einem unmittelbaren Konkurrenten der Bayern einen
Münchner als Schiedsrichter einsetzen kann. Was würde es für einen Aufschrei
aus München geben, wenn ein Hamburger bzw. ein Bremer Bayern-Spiele pfeifen
würde. Nach der Pause machte unsere Mannschaft deutlich mehr Druck. Daraus
resultierte dann auch in der 54. Minute unsere erste Torchance und nachdem
Guerrero ins Spiel kam gab es noch mehr davon. Nachdem sich Guerrero zweimal
entschied, direkt aufs Tor zu schießen, statt den besser postierten Olic
anzuspielen, fiel dann endlich doch der Ausgleich durch Olic und es gab sogar
Möglichkeiten zum Sieg. Hannover war nur noch auf Konter bedacht, die hatten es
aber fast immer in sich. Einige Male Rost und einmal der Pfosten ließen dann
das Spiel 1:1 ausgehen. Aufgrund der deutlichen Steigerung des HSV in der 2.
Halbzeit war das Unentschieden für Hannover letztlich glücklich, aber nicht
unverdient.
30.01.2008

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Rot-Weiß |
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Hamburger SV |
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0 |
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3 |
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Bericht vom 3:0 – Auswärtssieg
bei Rot-Weiß Essen
im Achtelfinale des
DFB-Pokals
am 30.01.2008
Vor der Pokalauslosung zum Achtelfinale hatte ich mir
RW Essen als Gegner gewünscht. Ein Traditionsverein mit einem kleinen, engen
Stadion alter Art und einer guten Atmosphäre. Zudem waren wir fußballmäßig noch
nicht in Essen, weil es in den letzten Jahrzehnten ja nicht oft die Gelegenheit
gab, zu einem Pflichtspiel nach Essen zu fahren. Schließlich schien es eine
vermeintlich leichte lösbare Aufgabe für den HSV zu sein.
Am Tag vor dem Spiel rief ich Thomas, einen Pastor
und Rot-Weiß-Fan aus Essen an, der gerne einen christlichen RWE-Fanclub gründen
möchte. Er teilte mir den aktuellen Zustand der Mannschaft mit. Seine Hoffnung
auf ein Weiterkommen von Rot-Weiß war aufgrund der langen Verletztenliste sehr
gering.
Um ins Stadion zu kommen gab es etliche
Sicherheitsvorkehrungen, wie ich sie bisher noch nicht erlebt habe. Neben den 3
Sicherheitsschleusen für die Fans patrouillierten Polizisten mit
Sprengstoffhunden. Für jeden einzelnen Fan haben sich die Sicherheitskräfte
sehr viel Zeit beim Einlass genommen, so dass man dankbar sein konnte, dass ins
Stadion an der Hafenstraße nur 21.500 Zuschauer hineinpassen.
Von Beginn an machten die Hamburger auf dem Rasen und
den Rängen das Spiel.
Durch die frühe Führung durch van der Vaarts Kopfball
in der 6. Minute sackte die Stimmung bei den RWE-Fans fast auf den
Gefrierpunkt. Die Stimmung der Essener passte sich damit den äußeren
Temperaturen nahtlos an. Der Stadionsprecher monierte in der Halbzeitpause die
„Friedhofsstimmung“ der Essener Fans. Der HSV tat zu diesem Zeitpunkt nicht
mehr als nötig und hielt die Essener weitgehend unter Kontrolle. Die Stimmung
der 2.500 mitgereisten Hamburger lief dagegen auf Hochtouren.
Nach der Pause nahmen sich die RWE-Fans die Worte des
Stadionsprechers zu Herzen und feuerten ihre Mannschaft so an, wie ich es von
Beginn an erwartet hätte. Die aufkeimende Hoffnung erstickte Trochowski jedoch
bereits sieben Minuten nach Wiederanpfiff mit einem trockenen Schuss aus 22
Metern zum 2:0. Nur drei Minuten später entschied Olic das Spiel mit dem 3:0
endgültig. Zwar gab es noch einige Chancen, besonders für den HSV, aber vor
allem wegen mangelnder Konzentration blieb es bei dem verdienten 3:0 – Sieg.

Besonders freuten wir uns, dass wir unsere
TO-Mitglieder Esther aus Essen sowie Magnus und Daniel aus Schwelm bei
Wuppertal mal wiedersehen konnten. 
Mit dem 3:0 – Erfolg steht der HSV seit 11 Jahren
wieder einmal im Viertelfinale, wo wir am 27.2.2008 in Wolfsburg spielen
werden. Wir freuen uns schon auf die große Kulisse der HSV-Fans.
(
20.12.2007

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Hamburger SV |
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FC Basel |

Die Kolumne zum Spiel:
Gruppenerster ohne Gegentor?
Sollten wir auch das heutige Spiel ohne Gegentor
überstehen, sind wir auf jeden Fall Gruppenerster und es wäre ein toller
Abschluss eines hervorragenden Jahres. Anfang 2007 sah alles noch sehr trostlos
aus. Aber heute stehen wir in etwa da, wo wir von unserem Leistungsvermögen her
hingehören. In der Bundesliga sind wir oben mit dabei, im Pokal sind wir noch
vertreten und im UEFA – Cup haben wir zumindest als Zweiter die nächste Runde
erreicht. Unsere Mannschaft zeigt überwiegend gute Leistung und fast in allen
Spielen, auch gegen Cottbus, war der unbedingte Wille, das Spiel gewinnen zu
wollen, erkennbar. Auf Grund dieser Tatsachen sollten wir Basel schlagen und
Gruppenerster werden. Dies hätte - im Gegensatz zu einem Gruppenzweiten - den
Vorteil, in der nächsten Runde wahrscheinlich einen etwas leichteren
Gegner zugelost zu bekommen. Basel war für mich, nach Rennes und Zagreb, nur
die Nr. 4 in unserer Gruppe. Das Basel auch schon vor dem letzten Spiel die
nächste Runde erreicht hat, zeigt deutlich, dass sie wesentlich höher
einzuschätzen sind. Es wird also kein Selbstgänger für uns und wir müssen noch
einmal in diesem Jahr richtig Gas geben.
Leichte Enttäuschung: Nur 1:1 gegen einen Gegner, der
fast das ganze Spiel über auf Torsicherung bedacht war. Es gibt Vereine, die
suchen sich die Farbe ihrer Spielkleidung nach ihrem Leistungsvermögen aus.
Trotz des Einheitsgraus von Basel, trotz deutlicher Überlegenheit und trotz
guter Tormöglichkeiten konnten wir keinen Nutzen daraus ziehen. Hätten wir alle
Chancen genutzt, am Anfang zweimal und am Ende der ersten Halbzeit viermal,
wäre schon zur Halbzeit alles klar gewesen. So aber mussten wir uns mit einem
0:0 zur Halbzeit zufrieden geben. Es lag aber auch daran, dass unsere Mannschaft
es oft zu gemütlich angehen ließ und Basel immer wieder die nötige Zeit fand,
um sich in der Abwehr zu formieren. Anfang der zweiten Halbzeit war der
Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Einmal hinten geschlafen und schon führt
Basel mit 1:0 und dass, obwohl sie nur noch mit 10 Spielern auf dem Platz
waren, da einer von ihnen mit Gelb – Rot vom Platz musste. Unsere Mannschaft
versuchte nun endlich, den nötigen Druck aufzubauen, um den Baseler Riegel zu
knacken. Aber Basel wurde hinten immer selbstsicherer und ließ nur noch den
hoch verdienten Ausgleich durch Olic zu. Trotz allem, wir haben unser Ziel,
Gruppenerster zu werden, erreicht und können insgesamt mit dem Jahr 2007 sehr
zu frieden sein.
08.12.2007
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Hamburger SV |
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Energie Cottbus |
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Die Kolumne zum
Spiel: Knacken wir den Riegel ?
In dem Fußballplaner von bpa Sportpresse heißt es zu diesem
Spiel: Zu Hause brennt gegen Energie nichts an. So soll es auch heute sein,
denn die 3 Punkte wären sehr wichtig für uns. Bisher gab es gegen Cottbus zu
Hause kaum Probleme, abgesehen von der letzten Saison, wo wir schon kurz nach
dem 1:0 den Ausgleich zum Endstand von 1:1 hinnehmen mussten. Allerdings lief
im letzten Jahr fast alles schief, was man in diesem Jahr nicht behaupten kann.
Wir sind klarer Favorit und müssen die 3 Punkte holen. Energie darf aber
nicht unterschätzt werden, denn ihr Sieg letzte Woche gegen Karlsruhe wird
ihnen sicher neues Selbstbewusstsein gegeben haben.
Enttäuschung, kein Sieg gegen Cottbus. Trotzdem kann
man unserer Mannschaft kaum einen Vorwurf machen. Sie hat bis zum Ende alles
versucht und auch alles gegeben. Energie hielt in den ersten 15 Minuten sogar
dagegen. Aber nachdem unsere Mannschaft mehr und mehr Druck machte, stellten
sie sich nur noch hinten rein. Leider kam bei uns nicht genug von den Flügeln,
denn nur so hätte man die Cottbuser Abwehr aufreißen können. Olic zog es immer
wieder nach innen und auch Trochowski ging nicht außen an seinen Gegenspielern
vorbei, sondern immer wieder nach innen. Schade, dass Atouba 80 Minuten nur auf
der Bank saß. Ich gehe davon aus, dass er aufgrund seiner Grippe vor 10 Tagen und
inzwischen schon wieder 2 absolvierten Spielen kräftemäßig nicht in der Lage
war, die 90 Minuten durch zu spielen. Er hätte sicher mit seinen Tricks das
eine oder andere Mal die Cottbuser Abwehr aufgerissen und in Verlegenheit
gebracht. Dann wäre vielleicht auch Herr Tremmel mal machtlos gewesen.
05.12.2007

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Dinamo Zagreb |
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Hamburger SV |

Bericht vom 2:0 - Auswärtssieg
beim UEFA-Cup-Spiel in Zagreb am 05.12.2007
Drei Punkte von Zagreb haben ihr Gewicht!!!
Aus diesem Grund waren wir auch mit drei Mann von der
„Totalen Offensive“ in Zagreb. Irgendwie mussten die geholten Punkte doch nach
Hamburg gebracht werden. Torsten, Steffen und ich waren live dabei. Ich fuhr
bereits nach dem Werder-Spiel weiter nach Dortmund, um von dort aus am
Sonntagmorgen nach Zagreb zu fliegen.
Am Montag und Dienstag war ich allein in Zagreb auf
Entdeckungstour. Der erste Gang, ganz klar zum Stadion. Von außen sah es noch
einigermaßen aus, aber von innen? Die reinste Bruchbude. Dazu kam noch, dass
die Zuschauerränge weit vom Spielfeld entfernt sind und die untersten Plätze
erst in einer Höhe von ca. 15 m beginnen. Zagreb selbst ist eine sehr saubere
Stadt, die allerdings nur im Stadtkern Sehenswertes zu bieten hat. Außerhalb
davon sind die Häuser stark verwittert, der Putz war teilweise von den Wänden
abgefallen.
Am Mittwoch holte ich Torsten und Steffen vom
Busbahnhof ab, an dem der Flughafenbus ankam. Nachdem sich beide in Zagreb
akklimatisiert hatten, ging es abends zum Spiel.
Am
Hauptbahnhof, von dort fuhr die Straßenbahn direkt zum Stadion, machte uns die
Polizei darauf aufmerksam, dass sich schon einige vom Dinamo-Fanclub „BAD BLUE
BOYS“ für uns interessierten. Dieser so genannte Fanclub legt sich gern mit
gegnerischen Fans an. Nach ca. 10 Minuten gab uns die Polizei grünes Licht und
wir konnten ohne Probleme zum Stadion fahren.
Etwa 800 HSVer waren mitgereist, haben allerdings
kein berauschendes Spiel gesehen. Für mich war in erster Linie wichtig, 1 Punkt
zu holen, um dann die Möglichkeit zu haben, im letzten Spiel den Gruppensieg
klar zu machen. Trotz der fanatischen Fans von Dinamo, die allerdings schnell
ziemlich ruhig wurden, geriet unsere Mannschaft fast nie in größere
Schwierigkeiten. Während des Spiels zündeten die Dinamo-Fans mehrfach rote
Bengalos, die sie in kurzer Entfernung zu 
Am Ende des Spiels, als sich fast alle schon mit
einem 0:0 abgefunden hatten, fielen dann doch noch 2 Tore für uns. Nach dem
Spiel fingen die „BAD BLUE BOYS“ plötzlich an, Stimmung zu machen. Feiert man
hier nur bei Niederlagen? Ihnen sei es gegönnt. Nach dem Spiel wurden die
HSV-Fans von der Polizei in Richtung ihrer Busse geleitet. Die meisten flogen
schon am frühen Morgen wieder zurück. Somit gab es keine Zusammenstöße mit den
„BAD BLUE BOYS“. Da wir aber zu unserer Unterkunft mussten und wir auch erst
sehr viel später nach Deutschland zurückgeflogen sind, waren wir eine gute
halbe Stunde nach Spielende zu dritt am Stadionausgang. Die große Masse der
Dinamo-Fans war zu dem Zeitpunkt nicht mehr im Stadionbereich zu sehen. Dennoch
mussten wir mit der Straßenbahn quer durch die Stadt zurück zu unserer
Unterkunft. In der Kälte haben wir etwa 45 Minuten warten müssen, bis endlich
unsere Straßenbahn kam. In unmittelbarer Nähe warteten auch Dinamo-Fans, von
denen wir nicht wussten, wie sie nach der Niederlage reagieren würden.
Ca. 2 km bevor wir aussteigen mussten, hatte der
Straßenbahnführer gehalten, die Schilder mit der Angabe der Endhaltsstelle
eingesammelt und plötzlich die Route geändert: Er bog nach rechts statt nach
links ab. Zum Glück kannte ich mich schon ein wenig in Zagreb aus und merkte
es. Irgendwie waren wir dann doch kurz nach Mitternacht im Bett. Nachdem wir am
Donnerstag richtig ausgeschlafen hatten, wollten Torsten und Steffen natürlich
etwas von der Stadt sehen und so wurde dieser Tag dafür genutzt. 

Am Freitagmittag ging es dann Richtung Heimat.
Schließlich wollten wir am Sonnabend beim Cottbus-Spiel wieder dabei sein.
Während ich nach Dortmund flog und mit dem Zug nach Hamburg fuhr, nahmen
Torsten und Steffen den Flieger nach Stuttgart. Dort besuchten sie noch den christlichen VfB-Fanclub „Stuttgarter CVJM-Buaben“.
Nachdem sie gemütlich miteinander Zeit verbrachten und gegenseitig die neuesten
Entwicklungen in ihren Fanclubs austauschten, gab es noch ein Foto-shooting und
ein Tischkickermatch. Vielen Dank an Benjamin und seine Kumpels für die
spontane Gastfreundschaft. Es hat uns sehr gut bei Euch gefallen und wir freuen
uns auf ein Wiedersehen Anfang April 2008! 
Auf der Rückfahrt mit der Bahn nach Hamburg stiegen
zahlreiche St. Pauli-Fans in Köln in den Zug, die von ihrem Auswärtsspiel in
Aachen kamen. Bereits vom Bahnsteig hatten sie unsere HSV-Fanclub-Fahne gesehen
und laut pöbelnd versucht, Torsten und Steffen ausfindig zu machen.
Torsten und Steffen waren Jesus
sehr dankbar, dass Er ihnen trotz
der zahlenmäßigen Übermacht der St. Pauli-Fans inneren Frieden in dieser
heiklen Situation geschenkt hat und es keine Ausschreitungen gab, sondern
lediglich bei verbalen Ankündigungen blieb.
Ach so, alle 3 Punkte aus Zagreb sind gut in Hamburg
angekommen.
29.11.2007

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Hamburger SV |
- |
Stade Rennes |

Die Kolumne zum Spiel:
Heute schon in die nächste Runde?
Heute, schon am 2. Spieltag, können wir mit einem
Sieg und dem entsprechendem Ergebnis des anderen Spiels in dieser Gruppe, schon
die nächste Runde im UEFA-Cup erreichen. Stade Rennes ist zurzeit in
So habe ich mir den französischen Fußball nicht
vorgestellt. Unsere Mannschaft (ohne Atouba und Jarolim) spielte nur mit
angezogener Handbremse und trotzdem hatte Stade Rennes nichts zu bestellen. Das
1:0 fiel nach einem Abwehrfehler, den Olic ausnutzte und uneigennützig auf den
besser postierten van der Vaart auflegte, der dann ohne Probleme verwandelte.
In der 2. Halbzeit das gleiche Bild: Stade Rennes hatte nichts, aber auch gar
nichts zu bieten. Unsere Mannschaft fing an, langsam einzuschlafen,
wahrscheinlich steckte auch das Werder-Spiel in 43 Stunden in den Köpfen
unserer Spieler. Vereinzelte Pfiffe Mitte der 2. Halbzeit machten unsere
Spieler wieder etwas munterer. Am Ende gab es einen hochverdienten 3:0 - Sieg und
die Gruppenphase ist so gut wie überstanden. Allerdings wollen wir auch am Ende
Gruppen-Erster werden, weil dann in der nächsten Runde höchstwahrscheinlich ein
etwas leichterer Gegner uns zugelost wird. Zum Schluss noch ein Wort zum
englischen Schiedsrichter: Den Franzosen pfiff er regelmäßig den Vorteil weg
und gegen uns regelmäßig fair geführte Zweikämpfe ab, die ein Engländer
normalerweise niemals abpfeifen würde. Mir kam es so vor, als ob er in England
bisher nur in der Damenliga gepfiffen hat.
25.11.2007
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Hamburger SV |
- |
Hansa Rostock |

Die Kolumne zum
Spiel: Dran bleiben !
Wir alle hoffen, dass wir noch lange ganz eng an den
Bayern dranbleiben oder sogar an Ihnen vorbei ziehen. Auf Grund der vielen hervorragenden
Spieler bin ich zwar der Auffassung, dass die Bayern am Ende oben stehen, aber
wir wollen auch dabei sein. Im Moment ist die Situation für uns optimal und mit
einem Sieg gegen Hansa wird es zunächst auch so bleiben. Ein bisschen Glück und
wir können sogar Tabellenführer werden.
Da unsere Mannschaft in den letzten 2 Monaten überzeugt hat, sollte es heute
auch so sein und mit 3 Punkten klappen.
Ich war schon überrascht, dass Hansa mindestens 60
Minuten ganz gut mithalten konnte. Durch ihre Angriffsschwäche, nur Cottbus und
Duisburg erzielten weniger Tore, blieben sie jedoch recht harmlos. Im Gegensatz
zur letzten Saison können wir dagegen mit unseren Angriffsleistungen recht
zufrieden sein. Selbst wenn Guerrero ausfällt gibt es keine Probleme. Und so
fiel auch schon bald das 1:0. Nach der Pause das gleiche Bild: Hansa blieb in
ihren Angriffsbemühungen harmlos. Irgendwie erinnerte mich dieses Spiel an
unser Pokalspiel gegen Freiburg. Nach dem 2:0 war Hansa im Sack und ihr
Widerstand war gebrochen. Endlich mal ein Spiel, bei dem man nicht bis zum
Schluss um den Sieg zittern musste.
03.11.2007
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Hamburger SV |
- |
Hertha BSC |
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2 |
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1 |
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Die Kolumne zum
Spiel: Das Ende der Seuche !!!
Wir können uns alle noch sehr gut an die letzte
Saison erinnern: Viele, viele Verletzte, etliche Benachteiligungen durch
Schiedsrichter und viele Punkte verloren, durch unerklärliche Geschehnisse auf
dem Spielfeld. Diese Seuche endete Anfang Februar nach dem Spiel unserer
Mannschaft in Berlin. Lange hatten wir mit 1:0 geführt, ca. 10 Minuten vor
Schluss das 1:1 und dann in der 90. Minute einfach aus 30 m abgezogen und der
Ball schlug im Winkel unseres Tores ein. Unfassbar, was zu diesem Zeitpunkt
alles schief lief. Aber danach veränderte sich einiges. Wir sind zwar nicht
unschlagbar und verlieren hin und wieder ein Spiel, aber nicht mehr auf solche
Art und Weise. Inzwischen stehen wir in der Tabelle auf dem 2. Platz und durch
die anhaltenden Erfolge sollten wir stark genug sein und das nötige
Selbstbewusst haben, um Hertha zu schlagen.
Das Spiel begann für uns optimal, schon in der 4.
Minute das 1:0 durch Guerrero. Danach haben wir das Spielgeschehen bis kurz vor
der Halbzeit klar beherrscht, Unterkante Latte und Innenpfosten lassen grüssen.
Unsere Mannschaft spielte hervorragend und von den Berlinern war gar nichts zu
sehen. Man hatte den Eindruck, sie waren nur auf dem Platz, weil zu einem
Fußballspiel 22 Spieler gebraucht werden. Nach der Pause änderte sich das
Geschehen allerdings, Hertha wollte auf einmal Tore schießen.
Bevor unsere Mannschaft sich von dem ungewohnten
Druck befreien konnte stand es schon 1:1. Nach dem Ausgleich kam unsere Mannschaft
zu einem leichten Übergewicht und durch unser neues „Kopfballungeheuer“ Bastian
Reinhardt zum 2:1. In der 2. Hälfte haben wir ein spannendes und gutes Spiel
gesehen, das wir auf Grund der Überlegenheit in der ersten Hälfte hoch verdient
gewonnen haben. Trotz der letzten erfolgreichen Wochen sollten wir bei unserer
eigentlichen Zielsetzung Platz 1 - 6 bleiben.
31.10.2007

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Hamburger SV |
- |
SC |
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3 |
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1 |
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Die Kolumne zum
Spiel: Endlich mal wieder nach Berlin?
In den letzten 10 Jahren haben wir im DFB – Pokal nur
sehr selten die 2. Runde überstanden. Zuhause gegen Zweitligist SC Freiburg,
der allerdings auf einen Aufstiegsplatz steht, sollte dies aber endlich mal
wieder gelingen. Unsere Mannschaft hatte in den letzten Wochen Konstanz
bewiesen, und auch Ausfälle wichtiger Spieler wurden ohne große Probleme
verkraftet. Alles andere als ein Sieg wäre eine riesige
Enttäuschung.
Es lief fast alles nach Plan, die nächste Runde ist
erreicht. Obwohl Freiburg spielerisch sehr stark war, haben wir uns doch ohne
größere Probleme durchsetzen können. Dies lag in erster Linie an der
Harmlosigkeit der Freiburger im Angriff, die dadurch ihre spielerische Klasse
nicht in Erfolg (Tore) umsetzen konnten. Außerplanmäßig war jedoch das 0:1,
aber Trochowski sorgte mit dem schnellen Ausgleich dafür, dass keine Unruhe
entstehen konnte. Nach der Halbzeit das gleiche Bild, Freiburg spielstark, aber
unsere Abwehr hatte ihre Angreifer fest im Griff. Auch nach dem 2:1, das ja
erst in der
90. Minute auf 3:1 ausgebaut wurde, konnte man
entspannt das gute Pokalspiel genießen, ohne sich große Sorgen machen zu
müssen. Dies ist nicht immer so gewesen. Ich kann mich an etliche Spiele
erinnern, bei denen wir am Schluss des Spiels bei einem Ein-Tor-Vorsprung ganz
schön zittern mussten. Erfreulich ist ebenfalls, Guerrero und van der Vaart
haben ihre Verletzungen auskuriert.
20.10.2007
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Hamburger SV |
- |
VfB Stuttgart |

Die Kolumne zum Spiel: 3 Punkte gegen den Meister?
Wenn man vor dem Spiel auf die Tabelle schaut, ein klares
„ja“. Bei den Stuttgartern läuft es in dieser Saison nicht besonders gut, wir
dagegen können ganz zufrieden sein. Letzte Saison hatten die Stuttgarter
besonders zum Ende hin über Ihre Verhältnisse gespielt und das nötige Glück
gehabt. Dadurch bekam Stuttgart das nötige Selbstbewusstsein, das erforderlich
ist, um Deutscher Meister zu werden. Diese Saison spielen Sie bisher unter
ihren Möglichkeiten und das Glück fehlt ihnen auch. Ich hoffe, das bleibt auch
am 20.10.2007 so.
Klarer Sieg, da von Beginn an unsere Mannschaft das
Kommando übernahm. Es wurde der erforderliche Druck auf den Gegner ausgeübt,
und die Stuttgarter waren unsrer Mannschaft zu keiner Zeit gewachsen. In der
Abwehr gab es bei ihnen einige Lücken, die insbesondere Olic mit seinem Hattrick,
aber auch Zidan und Jarolim, die ihn fantastisch frei spielten, ausnutzten.
Nach der Pause ging es zunächst so weiter. Ausgerechnet Mathijsen sorgte mit
seinem 1. Tor für den HSV für unseren 2.500 Treffer in der Bundesliga. In „HSV Live“ wurde mal darauf
spekuliert, macht es Juri oder ein anderer. Nach dem 4:0 wechselte unser
Trainer den „Ackerer“ und 3 fachen Torschützen Olic aus, um ihn für das
UEFA-Cupspiel am nächsten Donnerstag in Bergen/Norwegen zu schonen. Nachdem
dann auch noch unser nächster „Ackergaul“ Jarolim geschont wurde, dachte jeder
das war´s für heute, denn in den nächsten Wochen stehen noch etliche schwierige
Aufgaben bevor. Unsere jungen Wilden Choupo-Moting und Sam hatten aber keine
Lust auf gemütlichen Fußball und mischten die Stuttgarter weiter mächtig auf,
auch wenn uns kein Tor mehr gelang und die Stuttgarter zum Ehrentreffer kamen.
04.10.2007

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Hamburger SV |
- |
Litex Lovetch |

Die Kolumne zum
Spiel: Heute winkt die Gruppenphase
Den meisten Fußballfans geht es sicher wie mir:
Gefühlsmäßig fängt der UEFA-Cup erst mit der Gruppenphase an, und die wollen
wir erreichen. Lovetch gehört mit Sicherheit nicht zu den Top-Mannschaften
Europas, eine schwache Leistung reichte bereits in Lovetch aus, um glücklich
mit 1:0 zu gewinnen. Allein aus diesem Grund wäre alles andere als das
Erreichen der Gruppenphase eine riesige Enttäuschung. In den letzten
beiden Spielen war unsere Mannschaft sehr gut drauf. Bei einer entsprechenden
Einstellung sollte ein Weiterkommen ohne große Probleme klappen. 
Wie erwartet haben wir die Gruppenphase sicher
erreicht. Unsere Mannschaft war von Beginn des Spiels darauf bedacht, möglichst
viel Kraft für das 2 Tage später stattfindende Spiel in Bielefeld zu sparen. Dies
war absolut sinnvoll, denn wir waren auch so die klar überlegende Mannschaft.
Dann aber der Schock. Das 1:0 für Lovetch kam total überraschend. Ein zweites
Tor für Lovetch und wir hätten ein echtes Problem bekommen, selbst bei einem
1:2 wären wir ausgeschieden. Dazu kam es dann aber Gott sei Dank nicht.
Guerrero, der inzwischen zu dem Torjäger geworden ist, von dem wir uns dies
schon in der letzten Saison erhofft haben, sorgte schnell mit seinen beiden
Toren für die richtigen Verhältnisse auf der Anzeigetafel. Man hatte kaum noch
das Gefühl, hier kann noch was schief gehen. Nach dem 3:1 war dann endgültig
alles klar. Die Gruppenphase ist erreicht und wir dürfen uns weiter auf
internationale Gegner und interessante Spiele freuen.
29.09.2007
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Hamburger SV |
- |
VfL Wolfsburg |
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2 |
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2 |
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Die Kolumne zum
Spiel: Gibt es zum Geburtstag Geschenke?
Was war denn los gegen Dortmund? Da passte ja gar
nichts.
1.) Wir haben auswärts gewonnen
2.) Wir haben mehr als ein Tor erzielt
3.) Wir haben sehr gut gespielt.
Durch diesen Sieg sind wir wieder in der
Spitzengruppe angekommen. Gegen Wolfsburg geht es an unserem 120. Geburtstag
darum, den Platz dort oben zu festigen. Gerade gegen Wolfsburg haben wir uns
oft sehr schwer getan, und auch heute wird es nicht einfach werden, denn
Wolfsburg besitzt meiner Meinung nach eine sehr starke Mannschaft. Wenn sich
die fast komplett neue Mannschaft gefunden hat, wird sie einiges in der Liga
bewegen. Ich hoffe, dass sich das mit dem finden noch bis nach dem 29.09.07
hinzieht, obwohl einige Anzeichen schon erkennbar sind. Sollte nur ein Teil der
Leistung, wie gegen Dortmund, abgerufen werden können, müsste ein Sieg
gelingen. 
Leider war das nicht so. Die Leistung von Dortmund
konnte zum Teil wiederholt werden, aber Wolfsburg hatte die Geschenke zum Geburtstag
einfach vergessen. Insbesondere in der 1. Halbzeit hätten wir mehr als nur ein
Tor erzielen müssen, heraus gespielte Gelegenheiten gab es genug. In der 2.
Halbzeit setzte Wolfsburg einige sehr gefährliche Konter, einer davon führte
zum Ausgleich durch einen Elfmeter. Unbeeindruckt machte unsere Mannschaft
weiter und erzielte das 2:1 zur erneuten Führung. Leider haben wir uns dann zum
Ende das Spiel der Wolfsburger aufzwingen lassen und waren nur auf Konter
bedacht. Einer davon, in der 87. Minute, hätte durchaus zum 3:1 führen können,
aber Trochowskis Abspiel war so ungenau, dass der Gegner in Ballbesitz kam und
daraus den 2:2-Endstand machte. Einige Male hatte der Schiri aus München nicht
den rechten Durchblick, aber daran hat es nicht gelegen, dass es am Ende nicht
zum Sieg gereicht hatte.
22.09.2007
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Hamburger SV |
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1.FC Nürnberg |
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1 |
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0 |
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Die Kolumne zum Spiel:
mal gut – mal schlecht
Irgendwie habe ich mir diese neue Saison anders
vorgestellt, regelmäßig folgen auf gute Spiele (Hannover – Leverkusen – Bayern)
schlechte Spiele (Bochum –
Gewonnen haben wir zwar, aber nicht überzeugt. Schon
nach wenigen Minuten deutete sich an, dass beide Mannschaften kein gutes Spiel
abliefern würden. In der 8. Minute gab es zwar eine gute Möglichkeit: Nach
Flanke van der Vaart köpfte Olic nur knapp am Tor vorbei. In der 40. Minute
verpasste Guerrero noch mal knapp, dass war es dann aber auch schon. Nach der
Pause fiel das schnelle 1:0 und auf einmal wurde schneller und mehr gelaufen,
so dass endlich das Spiel zustande kam, das sich alle gewünscht hatten.
Inzwischen besann man sich allerdings auch auf Nürnberger Seite, dass mit
gemütlichem Fußballspiel kein Blumentopf zu gewinnen ist und unsere Mannschaft
wurde mehr und mehr in Verlegenheit gebracht. In der 68 Minute konnte
02.09.2007
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Hamburger SV |
- |
Bayern München |